Die Angst vor Ebola in Deutschland wächst getty images. Eine der Quarantänestationen befindet sich im Uniklinikum Eppendorf in Hamburg
  • 13. Oktober 2014
  • Redaktion

Die Angst vor Ebola in Deutschland wächst

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Wie eine repräsentative Umfrage der Central Krankenversicherung GmbH ergeben hat, haben 58 Prozent der Deutschen Angst vor Ebola im eigenen Land.

Bei der Umfrage, die vom Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag der Central Krankversicherung GmbH durchgeführt wurde, haben insgesamt 1107 Erwachsene über 18 Jahre teilgenommen.

Nachdem in Amerika und Spanien die ersten Ebolafälle aufgetreten sind, haben auch hierzulande die Menschen Angst vor einem Ausbruch der häufig tödlich verlaufenden Infektionskrankheit. 58 Prozent der Befragten gaben dies an. Darüber hinaus plädieren 69 Prozent für ein Reiseembargo für Westafrika, um ein Einschleppen der Krankheit nach Deutschland zu verhindern.

Das Gesundheitssystem in Deutschland sehen 45 Prozent der Befragten für den Ernstfall schlecht gerüstet. Fakt ist aber: Laut Robert-Koch-Institut (RKI), der Überwachungseinrichtung für Infektionskrankheiten, gibt es derzeit Platz für 50 Patienten in den Quarantänestationen. Diese befinden sich in den Städten Hamburg, Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Leipzig, München und Stuttgart.

„Das RKI“, so schreibt welt online, „möchte die Verbreitung des Virus in Deutschland … nicht völlig abtun, hält ein Szenario, in dem mehr als 50 hochansteckende Patienten behandelt werden müssen, aber für sehr unwahrscheinlich.“

Quelle (Umfragedaten): Pressemitteilung Central Krankenversicherung GmbH
Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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