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Test: Wie gesund sind Ihre Bandscheiben?

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Vier von fünf Deutschen klagen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal über Rückenschmerzen. Dabei bildet die Wirbelsäule den wichtigsten Bestandteil unseres Skeletts. Möchten Sie wissen, wie es um die Gesundheit ihrer Wirbel und Bandscheiben steht?

Mithilfe der neun Fragen des Wirbelsäulenexperten Dr. Munther Sabarini können sie es herausfinden.

Frage 1: Wie alt sind Sie?
a) < 30 Jahre
b) 31 – 50 Jahre
c) 51 – 75 Jahre
d) > 75 Jahre

Frage 2: Wie schätzen Sie Ihr Gewicht ein?  (Hier können Sie Ihren BMI errechnen)
a) Unter- bis Normalgewicht (BMI* bis maximal 25)
b) Normal bis leichtes Übergewicht (BMI zwischen 25 und 30)
c) Übergewicht (BMI zwischen 30 und 35)
d) Starkes Übergewicht (BMI über 35)

Frage 3: Haben Sie anatomische Fehlstellungen?
a) Nein, mir sind keine Fehlstellungen bekannt.
b) Die Länge meiner Beine weicht stark voneinander ab.
c) Ich habe eine Skoliose (seitliche Rückgratverkrümmung).
d) Ich habe eine Skoliose und unterschiedlich lange Beine.

Frage 4: Treiben Sie regelmäßig Sport?
a) Ja, mindestens 4 Stunden die Woche
b) Ja, etwa 2 – 4 Stunden die Woche
c) Weniger als 1 Stunde in der Woche
d) Nein

Frage 5: Stehen Sie im Alltag unter starkem Stress?
a) Nein
b) Eher selten
c) Teilweise
d) Ja, fast immer
 
Frage 6: Verbringen Sie beruflich viel Zeit im Sitzen?
a) Nein, kaum oder gar nicht
b) Nur teilweise
c) Nicht beruflich, aber privat sitze ich viel.
d) Ja

Frage 7: Wie oft müssen Sie am Arbeitsplatz körperlich schwere Arbeit wie häufiges Heben und Tragen von Lasten ausführen?
a) Selten oder gar nicht
b) Gelegentlich
c) Häufiger
d) Fast immer

Frage 8: Wurde bei Ihnen bereits ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert?
a) Nein
b) Nein, aber ich hatte bereits einen Hexenschuss.
c) Ja
d) Ja, sogar schon mehrere

Frage 9: Leiden Familienangehörige unter Bandscheibenproblemen?
a) Nein
b) Ja, mindestens ein Verwandter zweiten Grades ist betroffen
c) Ja, mindestens ein Geschwisterteil ist betroffen
d) Ja, mindestens ein Elternteil ist betroffen

Auswertung:

Überwiegend Antwort a:
Ihr Risiko, an langwierigen Rückenschmerzen zu erkranken, ist derzeit gering.
Beugen Sie trotzdem vor, indem Sie auf regelmäßige Bewegung und Entspannungsphasen achten.

Überwiegend Antwort b:
Sie weisen erste Anzeichen und Verhaltensweisen auf, die eine Erkrankung der Bandscheiben begünstigen können. Um den Rücken vorsorglich zu stärken, sollten Sie mindestens 2,5 Stunden in der Woche körperlich aktiv sein. Besonders gut eignen sich dazu Sportarten wie Walking und Schwimmen. Bestehen bereits leichte Beschwerden, achten Sie verstärkt darauf, Hebe- und Tragebelastungen zu vermeiden.

Überwiegend Antwort c:
Ihre Antworten zeigen, dass Sie bereits gefährdet sind, langfristig unter Bandscheibenproblemen zu leiden. Stärken Sie daher gezielt Ihre Rückenmuskulatur und achten Sie auf eine gerade Körperhaltung. Außerdem sollten Sie Tätigkeiten wie schweres Heben oder langes, einseitiges Sitzen vermeiden. „Bei bereits bestehenden Beschwerden begeben Sie sich unbedingt in ärztliche Hände, um mögliche Therapien abzuwägen und bei Bedarf einzuleiten“, empfiehlt Dr. Sabarini.

Überwiegend Antwort d:
Sie befinden sich bereits in einem Stadium, in dem Sie unbedingt einen Arzt hinzuziehen sollten, um chronische Rückenschmerzen zu vermeiden. Höchstwahrscheinlich leiden Sie zumindest zeitweise unter Beschwerden. Bewegungsmangel, Fehlhaltungen und Stress stellen häufige Faktoren für Rückenerkrankungen dar. „Neben physiotherapeutischen Maßnahmen steht heutzutage eine Vielzahl an Therapien zur Verfügung, um Schmerzen zu lindern und zugleich den Rücken nachhaltig zu kräftigen“, weiß der Experte.

* Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein Wert, der das Verhältnis zwischen Körpergröße und Gewicht angibt. Er wird mit einer einfachen Formel berechnet: BMI = Gewicht in Kilogramm ÷ Größe in Metern².

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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