Trinken im Büro: 33 Prozent trinken zu wenig thinkstockphotos.com

Trinken im Büro: 33 Prozent trinken zu wenig

Schenkt man einer Umfrage der Siemens Betriebskrankenkasse Glauben, trinkt ein Drittel der Büroangestellten über den Tag verteilt zu wenig. Häufigster Grund: Stress.
Mindestens 1,5 Liter soll ein erwachsener Mensch am Tag trinken. Vor allem im Büro kommt die Flüssigkeitszufuhr bei vielen aber zu kurz, sagt eine Umfrage der Krankenkasse. Von 500 Befragten Arbeitnehmern gab ein Drittel an, zu wenig zu trinken. Als Grund dafür gaben 46 Prozent an, zu gestresst zu sein.

„Geregelte und ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist für den gesamten Organismus sehr wichtig. Gerade am Arbeitsplatz sollte daher darauf geachtet werden, ausreichend Wasser zu trinken – auch wenn man viel um die Ohren hat“, erklärt Carolin Brenner, Fachexpertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der SBK und ergänzt: „Wasser macht uns produktiver und wirkt sich positiv auf die Konzentration aus – das erleichtert auch die Bewältigung der täglichen Aufgaben.“

Diese Zahlen bestätigen das Ergebnis einer Umfrage von forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2010. Auch hier stellte sich heraus, dass jeder dritte Deutsche unter Stress zu wenig trinkt. Bei Arbeitnehmern griffen hier sogar mehr als vier von zehn zu selten zum Wasserglas.

Warum ist trinken so wichtig?

Die Antwort ist einfach: Ohne Wasser kann der menschliche Organismus nicht existieren. Der Körper besteht zu 50 bis 80 Prozent aus Wasser. Täglich geht ihm Wasser verloren, beispielsweise durch schwitzen oder den Gang zur Toilette. Beim Schwitzen verlieren wir nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Mineralstoffe. Wasser liefert eine Vielzahl an Salzen und Mineralstoffen und eignet sich daher, die verlorenen Stoffe wieder zuzuführen. Darüber hinaus sind Magnesium, Phosphor und  Co. an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Der größte Teil des Urins beispielsweise ist Wasser, wodurch dem kühlen Nass eine große Rolle bei der Entgiftung des Körpers zu Teil wird. Steht dem Körper nicht ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung, kann auch das Gehirn nicht gut arbeiten. Kopfschmerzen und Konzentrationsschwächen können die Folge sein. Auch Muskeln, Bindegewebe und Haut brauchen ausreichend Flüssigkeit für ihre Funktion. Kurz: Ohne Flüssigkeit geht nichts.

Kostenloses Wasser in Firmen

Die Siemens Betriebskrankenkasse hat in ihrer Umfrage zudem nachgefragt, wie es um den kostenfreien Zugang zu Wasser in den Betrieben bestellt ist. Ergebnis: 60 Prozent der Befragten haben im Büro Zugriff auf Wasser, ohne bezahlen zu müssen. Und natürlich kann man sich immer mit frischem Leitungswasser aus dem Wasserhahn versorgen – eine gute Trinkwasserqualität vorausgesetzt.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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