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Beifuß – Ein Frauenkraut

Bei Beifuß, lateinisch artemisia vulgaris, handelt es sich um eine Heilpflanze der besonderen Art. Beifuß trägt auch volkstümliche Namen, die bezeichnend für ihren Einsatz sind: Weiberkraut, Mutterkraut oder Jungfernkraut. Die Namen kommen auch nicht ganz von ungefähr, denn die Pflanze findet vor allem in der Frauenmedizin Anwendung.

Beifuß – Die Heilpflanze für Frauen

Den Namen Mutterkraut verdankt diese Pflanze seiner heilenden Wirkung bei Menstruationsbeschwerden. Doch wird dem Beifuß auch nachgesagt, dass er wehenfördernd sein kann. Deswegen wird er überfälligen Müttern in Form von Tee und Schwangerschaftsgetränken verabreicht. In diesem Zusammenhang muss auch bei einer frühen Schwangerschaft vor der Einnahme von Beifuß gewarnt werden, da seine Wirkung Fehlgeburten auslösen kann. Weiterhin kommt der Beifuß bei Gebärmutterkrämpfen oder chronischer Eierstockentzündung zum Einsatz. Auch bei Wechseljahrsbeschwerden kann der Beifuß sehr hilfreich sein.

Beifuß in der alternativen Hausapotheke

Die alternative Hausapotheke kennt eine Vielzahl weiterer Heilwirkungen. Beifuß kann appetitanregend, verdauungsfördernd, harntreibend, entwässernd bei Wasser in den Beinen und entzündungshemmend sein. Desweitern findet Beifuß Anwendung bei Wurmbefall, Leberleiden, Epilepsie, Steinleiden, Schwindsucht, Durchfall, Mundgeruch, Schlafstörung, Gallenleiden und es wird zur Forschung zur Bekämpfung von Malaria eingesetzt.

Beifuß in der Küche

In der Küche passt Beifuß ideal zu Fleisch- und Fischgerichten. Er hat einen eher bitteren Geschmack, daher sollte er auch vorsichtig eingesetzt werden. Auch für schwere und fette Gerichte ist Beifuß hervorragend geeignet. Er findet in der mediterranen Küche auch oft Anwendung für Käsegerichte. Beispielsweise wird er hier öfters in Verbindung mit Feta-Käse serviert.

Beim Kochen sollten die Blütenrispen in den Kochsud dazugegeben und mitgekocht werden, damit sich das Aroma voll ausbreiten kann.

Wie Du selbst Beifuß in Deinem Garten ansiedeln kannst, erfährst Du auf www.gartenwelt.de.

Textquelle: www.gartenwelt.de

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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