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Die Heilpflanze Pfefferminze

Die Heilpflanze Pfefferminze wirkt entkrampfend und kommt daher vor allem bei Magen- und Darmerkrankungen zum Einsatz. Erfahren Sie mehr über die Heilpflanze Pfefferminze und deren Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendung.
Die Pfefferminze ist eine mehrjährige, 50 bis 90 Zentimeter hoch wachsende Pflanze, die zur Familie der Lippenblütengewächse gehört. Die Pflanze vermehrt sich von selbst durch Wurzelausläufer, aus denen jeweils neue Pfefferminzpflanzen sprießen. Die wohlriechenden ätherischen Öle machen die Pfefferminze zu einer beliebten Heilpflanze.

Inhaltsstoffe der Pfefferminze

Die Blätter der Pfefferminze enthalten ätherische Öle wie Menthol, Menthon und Menthofuran. Das Menthol ist für den typischen Pfefferminzgeruch verantwortlich. Des Weiteren enthalten die Pfefferminzblätter Gerbstoffe und Flavonoide.

Wirkung der Pfefferminze

Der Pfefferminze werden mehrere Wirkungsweisen attestiert. Sie wirkt antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend, keimtötend, galletreibend, krampflösend und schmerzstillend. Als Heilpflanze kommt sie vor allem bei Magen- und Darmbeschwerden zum Einsatz. Das ätherische Öl (Pfefferminzöl) regt die Verdauung an und bewirkt, dass mehr Gallensäuren gebildet werden. Außerdem entspannt es die Muskulatur der Darmwand, sodass Bauchkrämpfe gelindert werden. Auch für die Atemwege hält die Pfefferminze heilende Eigenschaften bereit. Inhaliertes Pfefferminzöl löst festsitzenden Schleim in den Bronchien und befreit die Atemwege bei Schnupfen und Husten.

Anwendung der Pfefferminze

Innerlich wird die Pfefferminze häufig als Tee angewandt – insbesondere bei Magen- und Darmerkrankungen. Der Tee kann auch äußerlich für Bäder, Waschungen und Kompressen verwendet werden. Als ätherisches Öl kann man die Pfefferminze bei Erkältungen inhalieren oder auf der Brust einreiben. Bei der Anwendung des Öls ist jedoch Vorsicht geboten: Menschen, die an Asthma leiden, müssen die Einnahme vor Inhalation des Pfefferminzöls mit dem Arzt abklären. Inhalieren mit ätherischen Ölen kann einen Asthmaanfall auslösen. Außerdem sollte das Öl nicht in die Augen gelangen, da es die Augen stark reizt.
Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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