Johanniskraut - Heilpflanze des Monats Juni Diana Bachmann -- Rotöl aus Johanniskraut ist unter anderem gut für die Haut
Mit heiler Haut davonkommen…

Johanniskraut - Heilpflanze des Monats Juni

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Johanniskraut - Es lohnt, sich mit diesem heilenden Kräutlein näher zu befassen. Wir erklären, bei was Johanniskraut hilft und wie man das heilende Rotöl, auch Johannisblut genannt gewinnt.
Johannes der Täufer wurde enthauptet. Der Legende nach wuchs aus dem an der Richtstelle vergossenen Blut eine wunderbar gelb blühende Pflanze, das Johanniskraut. Seine Blüten und Samen besitzen nicht nur einen ungewöhnlichen blutroten Pflanzensaft, sondern eine außergewöhnliche Heilkraft.

Zur Zeit der Sommersonnenwende blüht Johanniskraut unübersehbar an vielen Wegrändern und besitzt dann die stärkste Wirkstoffkonzentration. Eine Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Pflanzen ist ausgeschlossen, denn zerreibst man die Blüten des Johanniskrauts zwischen den Fingern, werden diese rot.

johanniskraut rotoel

Johanniskraut hilft einerseits gegen Depressionen. Allerdings ist hier die richtige Dosierung wichtig und die sollten Sie unbedingt mit einem Arzt besprechen.Wahre Wunder vollbringt das aus Johanniskraut gewonnene Rotöl. Aufgrund der blutroten Farbe und der unglaublichen Heilwirkung wird es im Volksmund auch Johannisblut genannt. Es heilt Wunden und löst sehr viele Hautprobleme, von denen Sie vielleicht dachten, sie nie wieder loszuwerden. So hilft Johanniskraut zum Beispiel bei Akne, Schuppenflechte und Neurodermitis.

Das aus dem Johanniskraut gewonnene Rotöl lindert Schmerzen, sogar bei Gürtelrose, und sorgt dafür, dass blaue Flecken nicht entstehen oder rasend schnell abheilen. Darüber hinaus verhindert es die Narbenbildung, hilft bei Sonnenbrand und leichten Verbrennungen.

johanniskraut

Diese Wirksamkeit ist bereits seit der Antike bekannt und mittlerweile sogar in klinischen Studien nachgewiesen: Hypericin, Polyphenole und Hyperforin sind die entscheidenden Inhaltsstoffe des Johanniskrauts. Sie wirken gegen bakterielle Entzündungen und fördern die Wundheilung.

Mit heiler Haut davonkommen…

…und sich ohne großen Aufwand ein Fläschlein dieses wahren Wundermittels zubereiten und am besten immer in Griffweite aufbewahren, das geht so einfach:

Rotöl oder Johannisblut - Rezept zur Herstellung

Rotöl oder Johannisblut wird aus den leuchtend gelben Blüten des Johanniskrauts gewonnen. Folgende Zutaten werden dafür benötigt:

1 Flasche Olivenöl
1 Glas voller Johanniskrautblüten und Samenstände

Die Blüten und Samenkapseln großzügig abschneiden und in ein sauberes Schraubglas geben.Nun die Blüten vollständig mit Öl, z.B. Olivenöl bedecken. Das Glas in die pralle Sonne stellen und täglich schütteln. Im Laufe der Zeit entzieht das Öl dem Johanniskraut seine wirksamen Substanzen und färbt sich allmählich blutrot.Nach 4-6 Wochen das Öl abgießen und an einen dunklen und kühlen Ort in Reichweite stellen. Denn gerade bei Prellungen und Verbrennungen ist schnelles Handeln gefragt.Es kann 1 Jahr lang, also bis zur nächsten Blüte verwendet werden, wenn es nicht verunreinigt wird. Am besten also immer nur eine kleine Menge zum sofortigen Gebrauch extra abfüllen.
 

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