Rob McMillen – Der Movember macht den Schnurrbart salonfähig L´Oréal Men Expert -- Star-Barber Rob McMillen
Awareness-Monat für Männergesundheit

Rob McMillen – Der Movember macht den Schnurrbart salonfähig

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Rob McMillen, Mitgründer des vielbeachteten Barbershops „Mildred“ in New York, engagiert sich auch für die Movember Foundation, die sich der Prävention typischer Männerkrankheiten verschrieben hat. Jedes Jahr im November lassen sich zahlreiche Männer deshalb einen Schnurrbart stehen. Wie man diesen pflegt und was die kommenden Bart-Trends sind, hat uns der Star-Barber im Interview verraten.
Die Movember Foundation kämpft seit 2003 aktiv für die Gesundheit von Männern, die mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, die leider allzu häufig noch Tabuthema sind und über die kaum gesprochen wird. Zum Beispiel ist die häufigste Krebsart bei Männern zwischen 25 und 45 Jahren der Hodenkrebs. Und auch psychische Probleme werden oft verschwiegen. Die Movember Foundation setzt sich daher auch für die Selbstmordprävention ein und will mit vielen Aktionen Aufmerksamkeit für die Männergesundheit schaffen.

Seit 2003 hat die Stiftung deshalb den November zum "Movember" erklärt – dem Awareness-Monat für Männergesundheit. Das Mo im Wort kommt von Moustache. Die Devise: Schnurrbart wachsen lassen und so ins Gespräch kommen, um mehr Männer für diese relevanten Gesundheitsthemen zu sensibilisieren. Auch L‘Oréal unterstützt mit seiner Men Expert-Pflegeserie die Stiftung – Rob McMillen entwickelte mit dem Pariser Unternehmen die Barber Club-Produktlinie zur Bartpflege. Ein Euro jedes verkauften Men Expert-Produktes kommt der Movember Foundation zu Gute, seit 2017 hat das Unternehmen so bereits über 1 Millionen Euro an die Stiftung gespendet. In diesem Jahr bekommt die Marke auch sportliche Unterstützung und macht gemeinsam mit dem BVB und Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink auf das Thema Männergesundheit aufmerksam.

rob mcmillen frisiert julius brink
Bei der Movember-Auftaktveranstaltung „La Nuit de Moustache“ in Paris stylte Rob McMillen Anfang November unter anderem auch Beachvolleyball Olympiasieger Julius Brink (©L´Oréal Men Expert)

Rob McMillen, seines Zeichens Barber in der zweiten Generation, betreibt den Barber Shop "Mildred" in New York, ist gefragter Style-Experte und verrät im Interview die kommenden Bart-Trends.

gesuendernet: Rob, Warum wird heute wieder mehr Bart getragen?

Rob McMillen: Das stimmt, auch in den Staaten und vor allem in New York sieht man immer mehr Bartträger. Und auch der Schnurrbart wird immer akzeptierter, auch in Büros. Das war nicht immer so, gerade in höheren Positionen erwartete man bei uns doch, dass die Männer glatt rasiert waren. Die Movember-Bewegung, die es ja nun schon seit über 15 Jahren gibt, hat das sicherlich ein wenig aufgebrochen und ermöglicht Männern nun auch wieder verschiedene Bärte zu tragen.

gesuendernet: Häufig ist die erste Bartwuchsphase doch ein wenig störend, wie sieht es da mit der richtigen Bartpflege aus?

Rob McMillen: Heute kann man den Bart aufgrund zahlreicher Produkte in jeder Phase gut pflegen. Vom Bart-Shampoo über die 3-Tagebart- und Gesichtspflege und das Bart-Öl bis hin zur Bart & Haar Styling Pomade gibt es ja schon eine komplette Pflegeserie, die gegen Reizungen hilft.

barttrends movember

gesuendernet: Was wird denn der Barttrend 2020, besonders in Hinsicht auf den Schnurrbart?

Rob McMillen: Der Trend beim Bart geht sicherlich hin zu mehr Natürlichkeit, auch beim Schnurrbart. Es wird weniger getrimmt, harte Linien verschwinden aus den Gesichtern, der Bart fadet sozusagen mehr aus. Was die Formen angeht, ist vom Schnurrbart über den Ziegenbart und sämtlichen Kombinationsmöglichkeiten alles dabei.

gesuendernet: Wie beraten Sie Männer in Ihrem Barber-Shop in New York City, welcher Bart ihnen steht?

Rob McMillen: Es gibt viele Parameter, welcher Bart einem Mann steht. Vor allem geht es natürlich um die Gesichtsform, ist diese eckig, rund oder oval. Kein Mensch hat jedoch ausschließlich Merkmale von nur einer dieser Formen. Ist man sich unsicher, ist das einfachste, seinen Friseur um die Ecke nach seiner Meinung zu fragen und natürlich muss man selbst eine Vorstellung haben und sich damit dann auch wohlfühlen. Dazu empfehle ich, dass der Bart natürlich aussehen sollte und auch einfach zu pflegen ist, schließlich soll er ja jeden Tag gut aussehen.

Hier: Weitere Infos zu Rob McMillen
 

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