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22 Prozent nutzen Smartphone als Gesundheitsratgeber

Gesundheitstipps aus der App: Eine repräsentative Umfrage der IKK classic hat ergeben, dass jeder fünfte Bundesbürger das Smartphone als Gesundheitsratgeber nutzt.

Zur Kontrolle ihrer Gesundheitswerte oder um sich über Krankheiten und deren Symptome zu informieren, nutzen bereits 22 Prozent der Bundesbürger das Smartphone. 12 Prozent haben Fitness- und Ernährungsapps installiert. Das hat eine repräsentative Umfrage der IKK classic ergeben, die im Mai 2014 durchgeführt wurde.

Dass diese Zahl in Zukunft steigen könnte, zeigte die Umfrage ebenfalls. 24 Prozent gaben an, derzeit noch keine Gesundheits-Apps zu verwenden, dies aber zukünftig planen. Etwa ein Drittel will auch in Zukunft nicht auf solche Anwendungen zurückgreifen.

Die beliebtesten Anwendungen halten der Umfrage zufolge die persönliche Informationen für den Notfall bereit, frischen Erste-Hilfe-Kenntnisse auf oder unterstützen bei der ärztlichen Terminvereinbarung. Apps, die Blutdruck, Blutzucker oder andere Werte zu Hause oder unterwegs messen können, und diese Daten direkt an den Arzt übertragen, bewerten etwa zwei Drittel als hilfreich. Allerdings sehen sie die Übertragung der sensiblen Daten auch kritisch.

Vor allem das Thema Datenschutz liegt den Befragten am Herzen. Den Schutz der Daten vor Dritten (55%) sowie die Überprüfung der Richtigkeit der Information und Diagnosen (54%) und eventuelle Prüfsigel von Fachleuten würden sich die Befragten wünschen, sollte die EU Regularien aufstellen.

Quelle: Pressemitteilung IKK classic
Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team