Gefährlicher als Cannabis – „Legal Highs“  www.istockphoto.com/pedrosala

Gefährlicher als Cannabis – „Legal Highs“

Legale Kräutermischungen zum Rauchen stellen teils eine größere Gefahr dar als Cannabis.

„Spice“, so hieß eine bis 2009 noch legale Kräutermischung zum Rauchen. Nach dem diese verboten wurde, tauchten immer wieder ähnliche Produkte auf, die zum Teil aber gefährlicher sind als Cannabis. Wie die „Welt Online“ heute vermeldete, sind in den kleinen Tütchen synthetische Cannabinoide enthalten, die im Gehirn die gleichen Rezeptoren erregen wie Cannabis, jedoch wesentlich stärker wirken und zu Angst- und Unruhezuständen führen können.

Die Kräutermixturen sind meist als Badesalz, Pflanzendünger oder Potpourri getarnt und haben klangvolle Namen wie „Spirit“, „Charge plus“ oder „Monkees go Bananas“. Bei vielen der immer noch legalen Mischungen können die Konsumenten unter starken Nebenwirkungen leiden. Die Liste der unerwünschten Begleitwirkungen ist lang. Sieht man sich in den verschiedenen Konsumenten-Foren um, ist von Herzrasen, bis Erbrechen und Übelkeit sowie Nervenflattern und Wahnvorstellungen alles dabei.

Grund dafür ist die nicht kontrollierte Zusammensetzung der Packungen. Es handelt sich vornehmlich um nicht registrierte Betäubungsmittel, die seit Jahren bereits in Wartelisten geführt werden, um im Betäubungsmittelgesetz aufgenommen zu werden.

Wie gefährlich diese „legalen Drogen“ wirken, sah man erst neulich an einem Jugendlichen aus Bamberg, der sich aus dem Balkon seiner Wohnung stürzte und sich schwer verletzte.

Daher raten Ärzte, Neurologen und Experten dringend davon ab, von solchen sogenannten „Legal Highs“ Gebrauch zu machen.

Mehr zum Thema lest Ihr hier: http://www.welt.de/gesundheit/article13935480/Viele-legale-Kraeuterdrogen-schaedlicher-als-Cannabis.html

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

Conative Tag

 

Die Redaktion empfiehlt

  • 1
  • 2
  • 3