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Hilfe gegen Husten

Ohne Erkältung und Husten kommt kaum jemand durch den Winter. Für viele ist das oft ein Problem, weil die Atemwege beeinträchtigt sind. Es gibt viele Mittel, den Husten zu besiegen. Welche Maßnahmen tatsächlich helfen, zeigen wir hier.

Wenn es im Hals kratzt und man nicht aufhören kann zu husten, müssen Sporteinheiten ausfallen. Schließlich bekommt man kaum Luft und würde zudem schwerere Krankheiten (etwa eine Herzmuskelentzündung) riskieren. Für Sportler ist es daher wichtig, den Husten möglichst schnell in den Griff zu bekommen. Dafür gibt es Medikamente und alte Hausmittel. Aber nicht jedes Hustenmittel hält, was es verspricht.

In der Regel sind bei einem Husten weniger die Bronchien betroffen. Meistens liegt eine Virusinfektion der oberen Atemwege, also der Nase, der Nebenhöhlen, des Rachens oder des Kehlkopfes vor. Die Schleimhäute sind entzündet und die Hustenrezeptoren gereizt. Die Folge ist der trockene Reizhusten. Teilweise kann sich nach drei bis vier Tagen etwas Auswurf entwickeln.

Wie entsteht der Husten

Die Schleimhäute der oberen Atemwege sind in der Winterzeit empfindlicher, da sie vom Wetter leicht abgekühlt werden. Sie trocknen zudem leichter aus, sind schlechter durchblutet und können sich weniger gut gegen Viren schützen. Die Immunabwehr ist geschwächt.
Wie kann man sich schützen?


Um sich zu schützen, kann man sich bei sehr kaltem Wetter einen Schal vor Mund und Nase binden, damit die Atemwege nicht zu sehr auskühlen.

Ansonsten ist Hygiene sehr wichtig. Um zu intensiven Kontakt mit Viren zu verhindern, sollte man sich in jedem Fall regelmäßig die Hände waschen und direkten Kontakt der Schleimhäute vermeiden (in der Nase bohren ist also nur erlaubt, wenn man sich vorher die Hände gewaschen hat). Wer sich sonst ins Gesicht fasst, muss damit rechnen, dass Viren von den Händen auf die Schleimhäute in Mund, Nase oder Augen gelangen können.

Auch direkten Kontakt mit den Mitmenschen sollte man in der Erkältungszeit eher vermeiden. Besonders Menschen mit einer Erkältung sollte man nicht unbedingt mit Handschlag oder einer Umarmung begrüßen. Um die Mitmenschen zu schützen, sollte man selber die Viren nicht weitergeben. Hustet und niest also besser in die Ellenbogenkehle oder Achselhöhle. Dann gelangen Viren nicht an die Hand, von wo man sie dann beispielsweise auf Türklinken überträgt. Zudem sollte man erkältete Mitmenschen meiden. Wenn der Partner erkältet ist, liegt die Ansteckungswahrscheinlichkeit bei 70 bis 80 Prozent, sofern man weiterhin im gleichen Zimmer schläft.

Was hilft gegen Husten?

Wichtig ist, bei einem Husten zunächst die Schleimhäute zu beruhigen. Dazu gibt es diverse Präparate so genannte Hustenstiller auf pflanzlicher Basis. Diese enthalten beruhigende Kräuter, wie Efeu, Thymian, Kapland-Pelargonie und Primel. Diese Pflanzen wirken abschwellend auf die Schleimhäute, wirken einer Entzündung entgegen und lösen den Schleim. Gut sind auch Inhalationskuren mit ätherischen Ölen, beispielsweise mit Menthol-, Eukalyptus-, Thymian- oder Fichtennadelöl.

In der Zeit sollte man auch sein Sportpensum einschränken und besser nicht an der frischen Luft trainieren, da das die Schleimhäute zusätzlich austrocknet. Ansonsten gilt: Wer sich zu krank fühl, zur Arbeit zu gehen, kann auch keinen Sport treiben. Mäßig anstrengendes Training ist aber auch bei leichtem Husten möglich.

Klingt der Husten nach spätestens 14 Tagen nicht ab, sollte man einen Arzt aufsuchen. Sofern der Husten einen vom Schlafen abhält, ist bereits nach vier Tagen ein Arztbesuch ratsam. Zwar ist es selten, aber ein Erkältungshusten kann irgendwann auch die Bronchien in Mitleidenschaft ziehen. Und das ist gefährlicher als ein normaler Husten.