Gesunde Gesichtsdampfbäder – Wellness für die Haut istock.com

Gesunde Gesichtsdampfbäder – Wellness für die Haut

Eine gesunde Haut ist eines der Schönheitsmerkmale, die Menschen sofort ins Auge fällt. Dampfbäder sind eines der ältesten und wirksamsten Mittel, um eine samtige, reine und gut durchblutete Haut zu erhalten. Sie sind leicht gemacht, kosten kaum etwas und bringen manchmal mehr als teure Cremes und Hautmittelchen.

Wie funktioniert ein Dampfbad?

Im Prinzip macht man bei einem Dampfbad fürs Gesicht nichts anderes als beim Inhalieren, wenn man mal wieder Schnupfen hat. Man gießt in eine große Schüssel heißes Wasser und gibt bestimmte Kräuter und Pflanzen hinein. Dann hält man das Gesicht einige Minuten in den Dampf. Besser wirkt das Ganze, wenn man sich ein Handtuch über den Kopf und die Schüssel zieht und sich so einen kleine „Gesichtssauna“ schafft.

Durch den warmen Dampf werden die Hautporen geöffnet. Talg und Schmutz kann dadurch aus der Haut entweichen. Gleichzeitig können die Pflanzenessenzen die Haut verwöhnen und pflegen. So erhält die Haut eine tiefgehende Reinigung und atmet danach sprichwörtlich wieder auf. Außerdem wird das Gewebe der Haut gefestigt und die Muskulatur gestärkt und so Falten vorgebeugt.

Natürlich kann man ein Dampfbad auch ohne Pflanzenzusätze machen, wenn man einfach nur die Reinigung der Haut erzielen möchte.

Eine Hauttyp-Frage

Nicht jedes Dampfbad ist für jeden Hauttyp geeignet. Vielmehr sollte man zunächst wissen, welchen Hauttyp man hat und welche Pflanzen am besten auf die eigene Haut wirken. Will man eine beruhigende und reinigende Wirkung erzielen, hilft ein Kamillenbad sehr gut. Möchte man seine Haut von Mitesser befreien, gelingt dies besonders gut mit Teebaumöl.

Nicht geeignet sind Dampfbäder für Menschen mit erweiterten Blutgefäßen. Durch die Wärme weiten sich diese noch mehr und durch den Druck in den Adern entstehen noch mehr unschöne Verästelungen.

Ein paar wichtige Tipps

Macht man sich ein Dampfbad mit Pflanzen oder Pflanzenextrakten ist es wichtig, diese nicht aufzukochen, denn dadurch gehen die wohltuenden Essenzen verloren. Außerdem darf das Dampfbad, um seine bestmögliche Wirkung zu entfalten, nicht zu kurz und nicht zu lang werden. Hier tastet man sich entweder von Dampfbad zu Dampfbad an die individuelloptimale Länge heran oder man lässt sich bei einem Kosmetiker beraten.

Natürlich ist das Dampfbaden nicht nur für die Haut gut. Die angenehme Wärme tut besonders gut, wenn man erkältet ist. Gibt man Pflanzen, wie Kamille oder Rosenblätter, dazu, dann wirken die freigesetzten Düfte entspannend und man kann für kleines Geld Wellness erleben.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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