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Peelings: Das sollte man bei der Pflege beachten

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Ein Peeling verspricht meist ein angenehmes Hautgefühl. Doch obwohl Peelings die optische Hautregeneration unterstützen, sollte man bei der Anwendung auf einige Faktoren achten.

Unsere Haut befindet sich in einem ständigen Neuerungsprozess. In Zahlen ausgedrückt, gibt der menschliche Körper täglich circa 14 Gramm abgestorbene Haut an die Umwelt ab. Das größte Organ des Menschen muss allerdings auch einiges leisten. Die Oberhaut – oder auch Epidermis – absorbiert und transpiriert und bildet eine schützende Barriere zur Außenwelt. Alle 26-28 Tage regeneriert sie sich. Dabei entstehen neue Hautzellen, die wiederum bewirken, dass ältere, verhornte Hautzellen absterben und unbemerkt abgestoßen werden. Nach einem Monat ist die Epidermis im Besitz eines vollständig neuen Zellsatzes und der Prozess beginnt von neuem.

Peelings unterstützen die Hautregeneration

Obwohl der Körper die Hauterneuerung selbst reguliert, müssen wir ihm gelegentlich dabei helfen. Umwelteinflüsse, wie beispielsweise wechselnde Witterungsbedingungen, setzen der Haut stark zu. Vor allem beanspruchte Körperstellen, wie Hände, Füße, Gesicht, Ellenbogen und Knie, sowie zu Trockenheit neigende Haut reagieren unter entsprechenden Bedingungen verstärkt gereizt. An jenen Stellen sammeln sich dann vermehrt Hornschuppen, die sich nicht von selbst lösen und so zu unschöner, matter sowie stark irritierter Haut führen.

Was grobe Peelings bewirken

Mithilfe verschiedener Peelings werden nicht nur unschöne Schüppchen gelöst, sie fördern zudem die Durchblutung und unterstützen die Haut bei der Zellproduktion. Für letzteres sind grobe Peeling-Substanzen, wie Salz-oder Zuckerkristalle notwendig, die die Haut so anritzen, dass das körpereigene Reparaturprogramm angeregt und die damit einhergehende Zellproduktion ausgelöst wird. Peelings versprechen zudem eine weichere, gepflegtere und glatte Haut. Dennoch sollten kosmetische Behandlungen mit Mikrogranulaten aus Silikon oder Wachs, zermahlenen Fruchtkernen, pulverisiertem Reis oder Salz bewusst und nur in der richtigen Zusammensetzung angewendet werden.

Pflegende Peelings sind entscheidend

Die meisten Waschpeelings, die die Haut zusätzlich reinigen sollen, enthalten Tenside, Substanzen, die das Mischen unterschiedlicher Flüssigkeiten ermöglichen. Tenside bewirken allerdings auch, dass hauteigene Lipide entfernt werden. Bereits kurz nach der Anwendung eines solchen Peelings neigt die Haut zu Spannungsgefühlen und Juckreiz. Daher sollte beim Kauf eines Peelings darauf geachtet werden, dass zusätzlich Öle und Lipide enthalten sind. Besonders rückfettend und reichhaltig sind Peelings in Form von Öl/Salzgemischen oder Waschemulsionen.

Regelmäßiges Peeling ist kontraproduktiv

Empfehlenswert sind daher Peelings, die das sanfte Abtragen abgestorbener Hautschüppchen unterstützten und die Haut in einem zweiten Schritt pflegen sowie mit Lipiden anreichern. Wird die Haut zu oft mechanisch abgetragen, bildet sie mehr Schüppchen. Besonders im Gesicht reagiert die Haut gereizt, Rötungen oder extreme Trockenheit sind die Folge.

Daher ist ein monatliches Gesichts-Peeling völlig ausreichend. Für alle anderen Hautpartien genügt ein wöchentliches Peeling. Viele Produkte sind auf die Hautbedürfnisse jedoch gut abgestimmt und erzielen meist nur einen sehr leichten Peeling-Effekt. Dennoch sollte man gut beobachten, wie die Haut auf das Pflegeprogramm reagiert und die Kosmetik entsprechend anpassen.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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