So bleibt der Darm im Gleichgewicht thinkstockphotos.com
Tipps für einen gesunden Darm

So bleibt der Darm im Gleichgewicht

Dr. Susanne Fink-Tornau, Ernährungsberaterin und Ökotrophologin, gibt Tipps, wie man die Darmflora im Gleichgewicht hält.
fink tornauSchweres Essen, Bewegungs- und Lichtmangel, unbeständiges Wetter: Vielen Menschen macht die kalte Jahreszeit zu schaffen. Besonders unser Verdauungstrakt hat im Winter zu kämpfen. Süße Verführungen in der Weihnachtszeit, Pfannkuchen zum Frühstück sowie häufig schweres und fettiges Essen wie Rinderbraten oder Pommes Frites lassen den Darm kaum zur Ruhe kommen. Symptome wie Völlegefühl, Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall zählen zu den unangenehmen Folgen. „Eine fett- und zuckerreiche Ernährung ist für unseren Magen-Darm-Trakt eine große Herausforderung. Er benötigt für die Verdauung der Nahrung dann ein wenig Hilfe, um seine Funktionen optimal aufrechtzuerhalten. Speziell Bewegung, ausreichend Schlaf sowie eine leichte und ballaststoffreiche Kost entlasten unser Verdauungsorgan“, weiß Dr. Susanne Fink-Tornau, Ernährungsberaterin und Ökotrophologin beim Reformwarenhersteller Natura.

Für ein gutes Bauchgefühl

Unser Darm ist ein komplexes Organ, das für die menschliche Gesundheit eine maßgebliche Rolle spielt. Er ist neben der Verdauung der Nahrung an der Produktion von Hormonen und anderen Botenstoffen beteiligt, reguliert den Wasserhaushalt und gilt als die Zentrale unseres Immunsystems. Dabei bewältigt das bis zu acht Meter lange Organ seine Aufgaben mithilfe von Millionen von Darmzotten, kleinste Erhebungen im Inneren. Daraus ergibt sich eine weitaus größere Oberfläche, um die Nahrungsbestandteile zu resorbieren. Daneben hält eine unglaublich große Anzahl an Mikroorganismen unsere Darmflora im Gleichgewicht. Als unentbehrliche Helfer unterstützen Milliarden kleinster Organismen die Verdauung von Nahrungsbestandteilen und machen sich bei der Abwehr von krankheitserregenden Keimen wie auch von Viren und Pilzen nützlich“, erklärt Frau Dr. Fink-Tornau. Doch speziell Stress, Schlaf- und Bewegungsmangel oder eine einseitige Ernährung erschweren die Arbeit unserer Eingeweide und sorgen für zusätzliche Belastung Wer also für eine Verschnaufpause für Magen und Darm sorgt, leistet einen wertvollen Beitrag für seine Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden.

Was die Gesundheit stärkt

Für den Stoffwechsel und eine gute Darmfunktion ist Bewegung an frischer Luft von großer Bedeutung. Regelmäßige Spaziergänge, Walking, Joggen oder auch Radfahren und Schwimmen bringen die Verdauung in Schwung. Dazu empfiehlt sich eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse wie Paprika, Spinat, Grünkohl oder Blumenkohl sowie Obst in Form von Äpfeln, Birnen oder Beeren. Sie enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die sich positiv auf die Verdauung auswirken. Spezielle präbiotische Lebensmittel wie Joghurt, Sauerkraut, Pastinaken oder Artischocken haben einen guten Einfluss auf eine gesunde Flora. Unterstützend eignen sich auch Reformprodukte wie Darmflora Plus oder Darmflora Restore mit wissenschaftlich geprüften Aktivkulturen. Für eine noch intensivere Wirkung empfiehlt sich eine 15-tägige Darmpflege-Kur. Daneben sorgen Vollkornprodukte und ausreichend Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, ungesüßte Fruchtschorlen und Tees für die nötige Unterstützung der Verdauungstätigkeit. Hier leisten auch grüne Smoothies gute Dienste. Sie liegen nicht nur im Trend, sondern bereichern mit zahlreichen Antioxidantien und Vitaminen eine gesunde Ernährung.
Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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