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Die Heilpflanze Mistel

Die Heilpflanze Mistel wird in der Naturheilkunde gegen Bluthochdruck und als Ergänzungstherapie bei Krebspatienten eingesetzt. Hier erfahren Sie mehr zu Inhaltsstoffen, Wirkung und Anwendung der Mistel.
Die Mistel kommt in Asien und Europa vor und ist ein kugelartiger Strauch, der auf Laub- und Nadelbäumen wächst. Er ist das ganze Jahr über grün und erreicht einen Durchmesser von bis zu 100 cm. Zudem trägt die Mistel Früchte: weiße oder rote Beeren. In der Naturheilkunde kommen jedoch nur die Blätter zum Einsatz.

Inhaltsstoffe der Mistel

Folgende Inhaltsstoffe weist die Mistel auf: Acetylcholin, Alkaloide, Asparagin, Bitterstoffe, Cholin, Harz, Histamin, Inosit, Lektine, Oleanolsäure, Pyridin, Saponine, Schleimstoffe, Tyramin, Viscalbin, Viscin, Viscotoxin, Xanthophyll, Zink (hier lesen Sie, was es mit den Inhaltsstoffen von Heilpflanzen auf sich hat).

Wirkung von Mistel

Die Mistel wirkt beruhigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend und für die Haut belebend. Ihr wird nachgesagt, dass sie sich insgesamt positiv auf das Immunsystem auswirkt.

Anwendung der Mistel

In der Naturheilkunde kommt die Mistel vor allem bei Bluthochdruck und Krebserkrankungen in Form von Tees oder Tinkturen zum Einsatz. Im Falle von Bluthochdruck wird sie eingesetzt, da die Mistel den Herzschlag verlangsamt. Bei Krebserkrankungen wird die Mistel nicht als alleinige, sondern als ergänzende Therapie eingesetzt. Da die Mistel das von einer Chemotherapie geschwächte Immunsystem stärkt, wird mit Hilfe der Behandlung die Lebensqualität von Krebspatienten gesteigert. Inwiefern? Indem sie das allgemeine Wohlbefinden des Krebspatienten verbessert. Beispielsweise wird durch den Einsatz der Mistel der Appetit angeregt und die Stimmungslage wird verbessert.
Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team