DOCTOR BABOR PRO
Home / Wellness & Beauty / Tiefenwirkung: Warum die DOCTOR BABOR PRO Linie mehr kann als klassische Kosmetik
Inside the Lab: Die DOCTOR BABOR PRO Linie im Praxischeck von Dr. Kandemir

Tiefenwirkung: Warum die DOCTOR BABOR PRO Linie mehr kann als klassische Kosmetik

Wenn Hautpflege auf wissenschaftliche Präzision trifft, entsteht etwas, das über kosmetische Routinen hinausgeht. Genau an dieser Schnittstelle arbeitet Dr. Fatma Gül Kandemir – Ärztin für Ästhetische Medizin und Mitglied des BABOR Expert Circle. In der Entwicklung der neuen DOCTOR BABOR PRO Linie brachte sie ihre klinische Erfahrung ein: die Bedürfnisse hochreaktiver Haut nach ästhetischen Eingriffen, die Feinheiten moderner Postcare-Routinen und die Frage, wie Wirkstoffe funktionieren müssen, um Zellen wirklich zu schützen und zu regenerieren. Im Gespräch erklärt sie, warum die Linie einen Paradigmenwechsel markiert, wie biotechnologische Wirkstoffe die Zukunft prägen – und weshalb funktionelle Hautmedizin längst mehr ist als ein Trend.

GesünderNet: Frau Dr. Kandemir, Sie sind Teil des BABOR Expert Circle. Wie haben Sie die gemeinsame Entwicklungsarbeit an der neuen DOCTOR BABOR PRO Linie erlebt?

Dr. Fatma Gül Kandemir: Die Zusammenarbeit im Expert Circle empfand ich als sehr konstruktiv und interdisziplinär. Als klinisch tätige Ärztin konnte ich direktes Feedback aus dem Praxisalltag einbringen – etwa welche Bedürfnisse die Haut nach medizinisch-ästhetischen Behandlungen hat und welche Produkt-Applikationen praktisch umsetzbar sind. BABOR hat dieses klinische Input ernst genommen und konsequent mit Forschungsteams und Produktentwicklern verknüpft. Das Ergebnis ist für mich die gelungene Verbindung aus wissenschaftlicher Sorgfalt und Praxisnähe: hochkonzentrierte, aber gut verträgliche Formulierungen, die sich gezielt in Pre- und Postcare-Protokollen einsetzen lassen.

Wie fließen Ihre Erfahrungen aus der ästhetischen Medizin konkret in die Produktentwicklung oder in Behandlungskonzepte ein?

Durch meine langjährige Tätigkeit in der ästhetischen Medizin weiß ich, wie wichtig das richtige Behandlungskonzept ist und welche Kriterien ein Pflegeprodukt in der Postcare erfüllen muss. Nach einem Eingriff wie dem Radiofrequenz-Microneedling ist die Haut stark irritiert und reaktiv – sie braucht unmittelbar eine reichhaltige, kühlende Maske oder ein beruhigendes Serum. Erst nach einer gewissen Karenzzeit können aktivierende Wirkstoffe hinzukommen. Dazu berate ich und gebe konkretes Feedback ein.

DOCTOR BABOR PRO
Dr. Fatma Gül Kandemir

Mit dem Relaunch wurde der Triple Radical Protection Factor (TRPF) vorgestellt. Wie erklären Sie Ihren Patient:innen diesen Dreifachschutz – und warum ist er so bahnbrechend?

Ich erkläre es patientenfreundlich so: Die Haut wird täglich von Stressoren wie freien Radikalen, Entzündungen und Zellstress angegriffen. TRPF wirkt an drei entscheidenden Stellen: Es fängt freie Radikale ab, schützt die Energiezentren der Zellen (Mitochondrien) und unterstützt die Zellregeneration. Das bedeutet langfristig weniger oxidative Schäden, stabilere Zellfunktionen und ein sichtbar frischeres, gleichmäßigeres Hautbild. Bahnbrechend ist die Kombination: Viele Produkte liefern Antioxidantien, aber eine gezielte Dreifachstrategie, die auch Mitochondrienschutz und regenerative Signale abdeckt, ist ein Schritt hin zu funktioneller Hautmedizin.

Der TRPF basiert auf Superoxid-Dismutase, Thiotaine und EGCG. Wie zeigt sich dieser Effekt klinisch oder im Hautbild?

Da es ein dreifacher Schutzfaktor ist, unterstützt er die Haut in verschiedenen Schichten. Klinisch spürbar wird das durch eine sofort verbesserte Widerstandsfähigkeit der Haut, eine gesunde, frische Ausstrahlung und langfristig durch ein vitaleres Hautbild.

Neben dem TRPF spielen Exosomen, Sirtuine und NAD⁺ eine zentrale Rolle. Welche Innovationen halten Sie für besonders zukunftsweisend?

Für mich sind vor allem NAD⁺ und Exosomen zukunftsweisend. NAD⁺ ist an nahezu allen Stoffwechsel- und Regenerationsprozessen beteiligt, sinkt aber im Laufe des Lebens ab. Sein Mangel wird mit Alterungsprozessen in Verbindung gebracht – entsprechend groß ist das Interesse an NAD⁺-Therapien. Exosomen wiederum dienen der Zellkommunikation und spielen in der regenerativen Medizin eine große Rolle, etwa in der Wundheilung oder bei der Hautverjüngung.

Sehen Sie in dieser biotechnologisch inspirierten Wirkstoffstrategie einen Paradigmenwechsel – weg von Kosmetik hin zu funktioneller Hautmedizin?

Ja, absolut – auch wenn dieser Ansatz bei BABOR seit jeher Teil der Philosophie ist. Funktionelle Hautmedizin adressiert zelluläre Mechanismen wie Mitochondrienschutz, DNA-Reparatur oder Alterungssignalwege. Prävention, Erhalt und Therapie greifen ineinander. Pflege wirkt nicht nur oberflächlich, sondern ursachenorientiert.

Für welche Hautbilder erzielen Sie mit den neuen Formulierungen besonders gute Ergebnisse?

Die Palette ist breit und auch für sehr empfindliche oder zu Rötungen neigende Haut geeignet. Besonders gute Ergebnisse sehe ich bei früher bis mittelgradiger Hautalterung, bei umweltgeschädigter Haut – vor allem Photoaging – sowie bei ersten hyperpigmentierten Arealen. Sehr unmittelbar wirken die Produkte bei irritierter, post-procedure hochreaktiver Haut, zum Beispiel nach Needling oder Laserbehandlungen.

Wie kombinieren Sie die Produkte mit apparativen Verfahren wie Microneedling, Ultraschall oder Radiofrequenz?

Um die Wirkung invasiverer Verfahren zu maximieren, setze ich die Produkte sowohl in der Pre- als auch in der Postcare ein. Vor jeder Behandlung wird die Haut gründlich, aber schonend gereinigt. Während oder direkt nach dem (Radiofrequenz-)Microneedling folgt ein verträgliches, nährstoffreiches Serum mit beruhigenden Eigenschaften – etwa das Vitamin B Calming Serum aus der DOCTOR BABOR PRO Serie. Zwischen den Behandlungen und zuhause eignen sich Produkte mit TRPF, da sie die Zellfunktionen stabilisieren und Erholungszeiten verkürzen.

Wie wichtig ist die hohe Verträglichkeit ohne Duft- und Farbstoffe gerade im medizinisch-ästhetischen Umfeld?

Sie ist unverzichtbar. Wir arbeiten oft mit hochreaktiver oder irritierter Haut. Duft- oder Farbstoffe erhöhen das Allergie- und Reizrisiko. Gute Verträglichkeit reduziert Ausfallzeiten, minimiert Komplikationen und macht Produkte für sensible Patient:innen wie auch für die Anwendung nach apparativen Eingriffen geeignet.

Welche Rolle spielt Prävention im Vergleich zu späterer Korrektur oder invasiven Methoden?

Prävention ist fundamental – und oft effizienter. Je früher man zelluläre Schutzmechanismen stärkt, desto weniger ausgeprägt sind spätere strukturelle Schäden. Idealerweise kombiniert man beides: Präventive Strategien reduzieren Bedarf, Intensität und Risiken späterer Eingriffe und verbessern gleichzeitig deren Ergebnisse.

Welche Trends werden die ästhetische Medizin und Hautpflege in Zukunft prägen?

Der Trend geht klar zur „Hilfe zur Selbsthilfe“ – etwa durch Biostimulatoren, die die körpereigene Kollagen- und Elastinproduktion fördern. Außerdem nehmen Kombinationsbehandlungen sowie apparative Verfahren, inklusive fraktionierter Laser, weiter zu. In der Hautpflege wird funktionelle, biotechnologische und personalisierte Pflege eine immer wichtigere Rolle spielen.

Weitere Informationen zu DOCTOR BABOR PRO: de.babor.com

Markiert: