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Präzision trifft Pflege – eine neue Generation der Rasur

Smooth Operator: Wie Gillette das Rasieren neu definiert

Es ist ein ungewohnter Gedanke: In einem Forschungszentrum nahe Reading stehen voll ausgestattete Badezimmer. Dort rasieren sich Frauen und Männer – nicht heimlich gefilmt, sondern bewusst begleitet von Wissenschaftler:innen. Der Grund ist simpel und zugleich entscheidend: Wer Produkte für den Intimbereich entwickelt, muss verstehen, was wirklich passiert. Nicht das, was Menschen erzählen. Sondern das, was sie tatsächlich tun. Genau hier setzt die neue Intimrasur-Linie von Gillette und Gillette Venus an – mit einer überraschenden technischen Kehrtwende: zurück von fünf auf zwei Klingen.

Am Anfang jeder Entwicklung steht bei Gillette dieselbe Frage: Warum sind Nutzer:innen nicht zufrieden? Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. 85 Prozent der Frauen berichten bei der Intimrasur von Problemen – Juckreiz, Rötungen, Rasierpickelchen. Bei Männern ist es weniger das Hautgefühl als die Angst: 36 Prozent geben an, sich in den letzten zwölf Monaten bei der Intimrasur verletzt zu haben. Jeder Dritte. Die Herausforderung ist also nicht kosmetisch. Sie ist funktional – und emotional. Intimrasur findet nicht im perfekt ausgeleuchteten Spiegelbereich statt, sondern in der Dusche: nasse Hände, eingeschränkte Sicht, empfindliche Haut, unterschiedliche Haarstrukturen. Ein Umfeld, das mit der klassischen Gesichtsrasur wenig gemein hat.

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Warum Gillette Menschen beim Rasieren in der Dusche beobachtet

Die Forscher:innen beobachteten genau, wie Männer und Frauen rasieren – nicht theoretisch, sondern im echten Setting. Sie analysierten, wie der Rasierer in der Hand liegt, wann Druck aufgebaut wird, wie sich Bewegungsabläufe verändern, sobald es rutschig wird, und wie unterschiedlich Haut und Haare auf mechanische Belastung reagieren.

Dabei zeigte sich, dass Körper- und Intimhaare deutlich anders wachsen als Barthaare. Sie sind häufig dichter, lockiger und wachsen in verschiedene Richtungen, statt gleichmäßig senkrecht aus der Haut zu treten. Gleichzeitig ist die Haut in diesen Regionen empfindlicher und weniger straff. Im weiblichen Intimbereich ist die oberste Hautschicht sogar nur etwa halb so dick wie an anderen Körperstellen. Das macht sie anfälliger für Reizungen und Mikroverletzungen.

Viele Verletzungen entstehen deshalb nicht aus Unachtsamkeit, sondern aus einem Missverhältnis zwischen Produktdesign und Anwendungsrealität. Ein Rasierer, der für das Gesicht konzipiert wurde, funktioniert unter der Dusche in sensiblen Zonen schlicht anders. Hinzu kommt das Problem eingewachsener Haare, das insbesondere durch sehr gründliche, mehrfache Schnitte begünstigt wird. Genau an diesem Punkt beginnt die technische Neuausrichtung.

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Warum weniger Klingen mehr Schutz bedeuten

Über Jahre galt bei Rasierern eine einfache Logik: Mehr Klingen bedeuten glattere Rasur. Drei, fünf – je mehr, desto besser. Zumindest im Gesicht. Im Intimbereich ist das anders. Mehrere Klingen schneiden das Haar nicht nur einmal, sondern ziehen es leicht aus der Wurzel, kürzen es mehrfach hintereinander und lassen es unter die Hautoberfläche zurückschnappen. Das Ergebnis fühlt sich zunächst extrem glatt an – erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass das Haar beim Nachwachsen einwächst. Die neue Body-&-Intimate-Serie von Gillette geht deshalb bewusst zurück auf zwei Klingen – ergänzt durch ein sogenanntes Schutz-Element zwischen den Klingen. Dieses sorgt für den optimalen Abstand, verhindert, dass sich Haut zwischen die Klingen wölbt, und reduziert das Risiko von Mikroverletzungen. Das Haar wird glatt, aber nicht „unter Hautniveau“ abgeschnitten. Es bleibt minimal oberhalb der Oberfläche – genug, um beim Nachwachsen nicht in die Haut einzuwachsen.

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Ergänzend zum Rasierer bietet Satin Care ein überarbeitetes, pH-balanciertes Pflegesortiment speziell für die Intimpflege an.

Gillette: drei Schutzebenen statt Klingen-Maximierung

Der neue Rasierkopf arbeitet mit einem dreifachen Schutzsystem, das gezielt auf die Bedürfnisse empfindlicher Haut abgestimmt wurde. Zunächst treffen kleine, flexible Schutznoppen auf die Haut. Sie schieben lose Hautschüppchen sanft zur Seite und helfen gleichzeitig, anliegende oder lockige Haare aufzurichten. Dadurch wird verhindert, dass die Klinge direkt auf unebene Hautpartien trifft. Anschließend sorgt ein integrierter Präzisionskamm dafür, dass die Haare geordnet und parallel zur Schnittfläche ausgerichtet werden. Gerade bei Haaren, die in unterschiedliche Richtungen wachsen, schafft das mehr Kontrolle und einen gleichmäßigeren Schnitt. Zwischen den beiden Klingen befindet sich schließlich ein spezielles Schutz-Element. Es hält die Haut auf Abstand, stabilisiert die Oberfläche während des Schnitts und verhindert, dass das Haar zu tief unter die Hautoberfläche gekürzt wird. So wird das Risiko eingewachsener Haare deutlich reduziert, ohne auf ein glattes Ergebnis zu verzichten. Ergänzt wird dieses System durch einen kürzeren, breiteren und gummierten Griff, der speziell für die Nutzung unter der Dusche entwickelt wurde. Er erlaubt verschiedene Handhaltungen – je nachdem, welche Körperstelle rasiert wird – und bleibt auch bei Nässe sicher in der Hand.

Kontrolle statt Flex – warum Frauen anders entscheiden

Auch bei Gillette Venus steht die Zwei-Klingen-Technologie im Fokus. Allerdings mit einer entscheidenden Nuance: Während Männer den 360-Grad-flexiblen Kopf bevorzugen, lehnten viele Frauen in Tests diese Beweglichkeit im Intimbereich ab. Der Grund? Kontrollverlust. Viele Testerinnen wollten selbst bestimmen, wie sich der Kopf bewegt – nicht umgekehrt. Deshalb bleibt der Venus Intimate-Kopf stabil, während der Griff ergonomisch angepasst wurde. Der Auslöseknopf für den Klingentausch wurde zudem auf die gegenüberliegende Seite verlegt, damit er beim Rasieren in der Dusche nicht versehentlich betätigt wird. Eine magnetische Duschhalterung sorgt dafür, dass der Rasierer hygienisch trocknen kann und nicht im Wasser liegt.

Produziert werden die neuen Body-Rasierer übrigens in Berlin. Rund 50 Prozent aller Premium-Klingen des Konzerns entstehen hier.

Alle weiteren Informationen unter: gillette.de gillettevenus.de

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