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Der Protein-Baustein: Was Kollagen in unserem Organismus bewirkt

Kollagen dürften die meisten Menschen direkt mit der Hautpflege verbinden: Die Kosmetikindustrie wirbt bereits seit vielen Jahren mit Kollagenanteilen in ihren Produkten und verspricht im Gleichschritt eine verlangsamte Hautalterung oder andere positive Hauteffekte. Kollagen ist allen voran aber ein wichtiger Baustein des Organismus – und das gleich aus mehreren Gründen.

Kollagen schafft Struktur

Kein anderes Protein kommt im menschlichen Körper häufiger vor als Kollagen. In der Wissenschaft wird es als „Strukturprotein“ bezeichnet, weil es genau dafür verantwortlich ist: die Struktur. Das kann man sich am ehesten wie eine Art biologischen Klebstoff vorstellen, der für Stabilität und Zugfestigkeit sorgen kann. Daher kommt übrigens auch der Name, denn „kolla“ bedeutet auf Griechisch schlichtweg „Leim“.

Kollagen interagiert nicht nur direkt mit der äußeren Hautschicht, sondern auch dem Bindegewebe, den Sehnen, Bändern, Knochen und Knorpeln. Kollagen kann zudem eigenmächtig vom Körper hergestellt werden, wobei hierfür unter anderem Aminosäuren erforderlich sind. Die Eigenproduktion bleibt aber nicht über das gesamte Leben gleich. Sie reduziert sich mit den Lebensjahren, was schon ab ungefähr dem 25. Lebensjahr langsam beginnen könnte. Weitere Faktoren können die körpereigene Kollagenproduktion ebenfalls hemmen, so beispielsweise Alkohol. Zusätzlich kann Alkohol schon bestehende Kollagenfasern zersetzen, also einen doppelt negativen Effekt haben.

An welchen Prozessen ist Kollagen im Organismus beteiligt?

Allen voran ist Kollagen für seine Unterstützung der Hautstruktur bekannt. Dort interagiert Kollagen mit der Dermis (Lederhaut) und kann positive Effekte auf die Feuchtigkeitsbindung und Festigkeit haben. Liegt ausreichend Kollagen vor, kann dieses das Hautbild von innen heraus unterstützen und somit möglicherweise für eine verbesserte Elastizität sorgen. Gleichermaßen spielt speziell beim Hautbild aber nicht nur Kollagen eine Schlüsselrolle, auch die Qualität der Ernährung und weitere Nährstoffe können unter Umständen einen Effekt haben.

Kollagen flankiert zudem Knochen und Knorpel. Gelenkknorpel bestehen zum Beispiel zu einem sehr hohen Anteil aus Kollagenfasern, die dann wiederum einen abfedernden Effekt gegenüber Stößen und vergleichbaren mechanischen Einwirkungen haben. Zusätzlich können sie zu reibungslosen Bewegungsabläufen beitragen. Das Knochengerüst muss elastisch sein und besteht daher ebenfalls zu Teilen aus Kollagenfasern. Eine ausreichende Versorgung durch hochwertiges Kollagen von BIOGENA kann folglich zum Erhalt der normalen Knochenfunktion beitragen.

Andere Nährstoffe spielen zumindest indirekt eine Rolle, denn der Körper kann zwar Kollagen produzieren, benötigt dafür aber Hilfsstoffe beziehungsweise Co-Faktoren. Das sind:

– Aminosäuren

– Vitamin C

– Kupfer

Zink

– Mangan und Eisen

Vor allem Aminosäuren und Vitamin C haben einen entscheidenden Anteil an der körpereigenen Kollagenproduktion und sind bei einer ausgewogenen Ernährung oder separaten Nährstoffversorgung zu berücksichtigen.

Kollagen kann supplementiert werden

Kollagen kann äußerlich über Cremes und andere Kosmetika appliziert oder alternativ innerlich dem Organismus zugeführt werden. Nicht jeder Mensch braucht pauschal eine Supplementierung mit Kollagen, das ist von unterschiedlichen Faktoren, darunter auch dem Lebensalter abhängig. Bei äußerlich aufgetragenen Produkten ist hingegen, auch abseits vom Wirkstoff Kollagen, auf die Verträglichkeit und weitere Hautbedürfnisse zu achten. Im Zweifelsfall ist es vor jeder Supplementierung und Applikation von Kosmetika empfehlenswert, mit dem Hausarzt beziehungsweise den jeweiligen Fachärzten Rücksprache zu halten, die eine Empfehlung auf Basis des aktuellen Mikronährstoff-Status abgeben können.

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