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Die richtige Haarpflege – das muss man beachten

Die Kosmetikindustrie bietet dem Verbraucher eine schier unendliche Anzahl an Haarpflegeprodukten: Shampoo, Spülung, Kuren und so weiter. Sie alle versprechen volles, gepflegtes und strapazierfähiges Haar. Aber braucht man das eigentlich alles? Tipps zu richtigen Haarpflege.

Haarwäsche: Weniger ist mehr

Entgegen der weit verbreiteten – und von der Werbung propagierten – Annahme, Haarpflegeprodukte drängen tief ins Haar ein, ist es vielmehr die Kopfhaut, die mit Shampoo und Co klar kommen muss. Ins Haar selbst dringt nichts ein. Je weniger Inhaltsstoffe die Produkte enthalten, desto geringer ist die Reizung der Kopfhaut. Vor allem Formaldehydabspalter, halogenorganische Verbindungen, künstliche Moschusstoffe und Polyethylenderivate, kurz PET, sollte man vermeiden. Im Idealfall verwendet man außerdem ein pH-neutrales Produkt.

Haarwäsche: Die richtige Dosierung

Schon eine haselnussgroße Menge an Shampoo ist ausreichend, um schulterlanges Haar zu waschen. Für kurzes Haar genügt ein 1-Cent-Stück großer Tupfer. Dabei reicht es, den Haaransatz einzuseifen – nicht zu stark einmassieren. Die Spitzen bekommen auch beim Auswaschen genug Pflegestoffe ab. Apropos Auswaschen. Wer sein Haare zu kurz mit frischem Wasser spült, bekommt schweres, schlecht frisierbares Haar. Daher: lieber länger als zu kurz den Kopf unter den Duschkopf stecken. Bei Kuren hingegen sollte man zusehen, das komplette Haar zu erwischen, die Kopfhaut aber so wenig wie möglich zu tangieren. Am besten verwendet man für die Haarwäsche lauwarmes Wasser. Zu heißes Wasser und zu viel Shampoo entziehen der Kopfhaut unnötig viel Fett. In der Folge kann sie jucken und spannen.

Einwirken lassen muss man das Shampoo übrigens nicht. Einzige Ausnahme: Anti-Schuppen-Shampoos mit medizinischen Wirkstoffen, wie beispielsweise Ketoconazol und Bifonazol.

Haarwäsche: So selten wie nötig

Föhnen, glätten oder färben der Haare sollte so selten wie nötig erfolgen. Jede dieser Behandlungen strapaziert das Haar zusätzlich und es wird spröde und glanzlos. Wer Spülungen und Conditioner (nur auf die Spitzen auftragen) verwendet, sollte diese Produkte mit kaltem Wasser ausspülen. Dadurch schließt sich die äußere Schuppenschicht der Haare.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

Conative Tag

 

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