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Fünf Tipps für die kalten Tage

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Wenn am Freitag der Herbst endgültig Einzug hält, gilt es wieder sich gegen die Kälte zu schützen. Mit diesen Tipps haben kalte Finger und Gänsehaut keine Chance.

Tipp Nummer 1: Natürliche Materialien

Wer Kleidung aus natürlichen Rohstoffen wie Wolle, Daunen oder Schaffell trägt, ist weniger empfindlich für Kälte. Die natürlichen Stoffe regulieren in der Regel den Feuchtigkeitstransport weg von der Haut, halten dabei aber Körperwärme zurück. Bleibt die Haut trocken, frieren wir weniger, da keine Verdunstung auf der Hautoberfläche stattfindet. Daunen als Füllung von Jacken bieten sich an, da sich die Luft zwischen den kleinen Federn erwärmt und so der Körper vor Kälte geschützt wird. Daunenjacken sollten zudem wasser- und winddichtes Außenmaterial besitzen. Gegen kalte Füße helfen Einlegesohlen aus Schaffell – einen wasserdichten Schuh voraussgesetzt.

Tipp Nummer 2: Das Zwiebelprinzip

Wer für die wechselnden Temperaturen in Herbst und Winter gewappnet sein möchte, der sollte sich nach dem Zwiebelprinzip kleiden. Mehrere Schichten ermöglichen es, sich immer an die Umgebung anzupassen. Außerdem bildet sich zwischen den einzelnen Schichten eine isolierende Luftschicht, die wiederum den Körper wärmt.

Tipp Nummer 3: Wechselbäder

Wechselbäder sorgen für eine gute Durchblutung der Füße und so dafür, dass unsere unteren Extremitäten warm sind; eine wichtige Voraussetzung für ein warmes Körpergefühl. Für die Wechselbäder benötigt man zwei Wannen, in denen jeweils beide Füße gut Platz haben. Eine wird mit etwa 35 Grad warmem Wasser gefüllt, die andere mit 15 Grad kaltem. Nun zunächst für zwei bis drei Minuten die Füße in das warme Becken stellen, anschließend für etwa zehn bis 20 Sekunden in das kalte Becken. Nach vier Wiederholungen die Füße gut abtrocknen und warm anziehen.

Einen ähnlichen Effekt haben übrigens kalte Güsse, bei denen man die Beine mit kaltem Wasser abduscht, und Barfußlaufen im Schnee. Bei der kalten Dusche wird der Wasserstrahl von den Zehen über Fußrücken, Ferse und äußeren, hinteren Oberschenkel zum Po und anschließend an der Innenseite des Oberschenkels zurück zu den Zehen geführt.

Tipp Nummer 4: Bewegung (bei Wind und Wetter)

Unschlagbar und enorm wichtig ist gerade in der kalten Jahreszeit Bewegung an der frischen Luft. Wer sich auch bei nass-kaltem Wetter draußen bewegt, stärkt sein Immunsystem und macht seinen Körper resistenter gegen Kälte. Wer sich nicht aufraffen kann, sich draußen zu bewegen, sollte durch mehrfaches tägliches Strecken und Räkeln die Durchblutung in Schwung bringen.

Tipp Nummer 5: Fingerübungen

Gegen kalte Finger hilft es ebenfalls die Durchblutung in Gang zu setzten. Spezielle Fingerübungen helfen dabei.
-    Legen Sie die Finerspitzen aufeinander und drücken sie sie gegeneinander.
-    Massieren Sie Hand und Finger, beispielsweise durch ausstreichen von der Handfläche zu den Fingerspitzen
-    Machen sie eine Faust und öffnen Sie ihre Hand anschließend komplett. Wiederholen sie die Übung

Sie können diese Übungen gut mit dem Strecken kombinieren, indem Sie beispielsweise beim nach oben strecken der Arme „Äpfel“ pflücken.
Wenn Sie die fünf beschriebenen Tipps beachten, sollten Sie auch in der kalten Jahreszeit nicht frieren müssen.
Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team