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Fieser Juckreiz

Hausmittel gegen Mückenstiche

Es sind häufig die lauen Sommerabende am See, an denen das gesellige Zusammensein durch lästige Stechmücken negativ beeinträchtigt wird. Mückenstiche sind zwar ungefährlich, aber der Juckreiz kann einen in den Wahnsinn treiben. Diese Hausmittel helfen bei Mückenstichen.

Haben sie erst einmal zugestochen, lässt das Jucken nicht mehr lange auf sich warten: Um an Blut zu kommen, gibt die weibliche Stechmücke ihren Speichel an unsere Haut ab. Darin befindet sich ein Gift, das das Blut flüssig hält – damit die Stechmücke ungehindert das Blut saugen kann. Je mehr Speichel dabei in den Körper kommt, desto stärker fällt der Juckreiz aus.

Das Gift ist für den unangenehmen Juckreiz bei einem Mückenstich verantwortlich. Darum sollte man möglichst das Kratzen an der betroffenen Stelle unterlassen: Dadurch verteilt sich das Gift weiter, der Stich wird größer und der Juckreiz schlimmer. Außerdem ist eine aufgekratzte Wunde eine offene Tür für Bakterien, die eindringen und eine Entzündung hervorrufen können.

Kälte oder Hitze gegen den Juckreiz bei Mückenstichen

Bei einem Mückenstich hilft es, wenn man ihn – im Idealfall – mit Eis oder aber kaltem Wasser kühlt. Dadurch wird eine Schwellung verhindert. Achten Sie dabei aber darauf, das Kühlaggregat nicht direkt auf die Haut zu drücken. Umwickeln Sie es stattdessen mit einem Geschirrtuch, um die Haut zu schonen.

Auch Wärme kann gegen Mückenstiche helfen. Ab 45°C wird das Protein des Gifts zerstört. Hierzu kann man einen erhitzten Metallgegenstand, wie etwa einen Kaffeelöffel, kurz auf die Stelle drücken. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn es kann schnell zu Verbrennungen kommen.

Natürliche Hilfsmittel gegen Mückenstiche

Eine Zwiebelhälfte, die man auf den Stich drückt, lindert schnell den Juckreiz und wirkt antibakteriell. Genauso hilfreich ist eine Kartoffel oder eine Zitronenscheibe, die mit der Schnittstelle auf den Stich gedrückt wird.
Ebenso kann man Essig mit etwas Salz mischen und mit einem Tuch auf den Mückenstich tupfen. Der strenge Geruch verflüchtigt sich schnell.

Quark kühlt die Schwellung und lindert den Juckreiz. Dazu ein Stofftuch etwa fingerbreit mit gekühltem Quark bestreichen und auf den Mückenstich legen. Dann etwa 20 Minuten einwirken lassen.
Sogar Spucke kann etwas helfen, allerdings nur bei Eigenbedarf: Der eigene Speichel enthält antibakterielle und leicht schmerzlindernde Substanzen, außerdem entsteht Verdunstungskälte.

Bei Juckreiz: Gänseblümchen

Gärtnern sind sie oft ein Dorn im Auge, aber die Naturheilkunde weiß Gänseblümchen als Mittel gegen juckende Mückenstiche zu nutzen: Der zerriebene Saft von Gänseblümchen soll den Juckreiz umgehend lindern und eine Quaddelbildung verhindern.
Wenn der Mückenstich sehr groß ist und sich heiß anfühlt, sollten Sie zum Arzt gehen, denn das könnte auf eine allergische Reaktion oder eine Entzündung hindeuten.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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