Charity–Veranstaltung zu Gunsten des Hadassah Medical Centers Derk Hoberg
  • 28. Juli 2014
  • Redaktion

Charity–Veranstaltung zu Gunsten des Hadassah Medical Centers

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Die deutsche Prominenz lud vergangene Woche zum Hadassah Sommercocktail 2014 in München zu Gunsten der Intensivstation des Hadassah Medical Centers in Jerusalem. Dort arbeiten israelische und palästinensische Ärzte Hand in Hand, versorgen selbstverständlich alle Patienten, ohne Rücksicht auf Religion oder Herkunft und schlagen somit eine Brücke des Friedens durch die Medizin.

Zum ersten Mal seit 2012 heulten am Dienstag, den 08. Juli 2014 wieder Sirenen in den Großstädten Jerusalem und Tel Aviv: Allein an diesem ersten Tag des neu entfachten Konflikts wurden in Gaza 146 Raketen abgefeuert, 117 schlugen auf israelischem Boden ein und 29 konnten vom Raketenabwehrsystem "Iron Dome" abgefangen werden. Insgesamt stehen derzeit rund dreieinhalb Millionen Menschen in Israel unter Beschuss der Raketen von Hamas. „Gerade jetzt kommt dem Friedensprojekt Hadassah eine enorme Bedeutung zu: Im Medical Center arbeiten israelische und palästinensische Ärzte Hand in Hand, versorgen selbstverständlich alle Patienten, ohne Rücksicht auf Religion oder Herkunft und schlagen somit eine Brücke des Friedens durch die Medizin“, sagt Gady Gronich, Geschäftsführer von Hadassah Deutschland.

Am Donnerstag, den 24. Juli 2014, trafen sich Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Medien und Gesellschaft im Kutchiin Stromberg in München, um die Intensivstation des Hadassah Medical Centers zu unterstützen. Gäste des Abends waren u.a. Vorsitzende des Ehrenkomitees Regine Sixt, Schauspieler Francis Fulton-Smith, der Koch der Nationalmannschaft und Gastgeber Holger Stromberg (im Bild), der israelische Generalkonsul Dr. Dan Shaham, Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe, Björn-Gunnar Lefnaer, Dr. Alexander Rosa-Alscher, Abi Ofarim und Patricia Riekel.

Die Charity–Veranstaltung in München fand in diesem Jahr zu Gunsten der Pädiatrischen Intensivstation (PICU) am Hadassah Medical Center in Jerusalem statt. „Im Hadassah Medical Center werden verletzte Kinder behandelt, unabhängig von ihrem Glauben und ihrer Nationalität. Ebenso helfen ihnen die Ärzte, traumatische Erlebnisse zu überwinden. Ich bin dankbar, diese Arbeit unterstützen zu können“, so die Vorsitzende des Hadassah Ehrenkomitees, Regine Sixt.

Hadassahs Pädiatrische Intensivstation ist die Haupteinrichtung für Intensivmedizin für Kinder in Jerusalem und versorgt über eine Million Menschen. Sie bietet schwerstkranken Patienten eine moderne sowie innovative Versorgung und behandelt heute mit acht stationären Betten zwischen 450 bis 500 Babys und Kinder pro Jahr, um ihnen ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen. Rund um die Uhr ist die Pädiatrische Intensivstation voll ausgelastet und jede Woche werden rund fünf chirurgische Eingriffe am offenen Herzen durchgeführt. Damit die Einrichtung der PICU den stetig wachsenden Anforderungen auch physisch gerecht werden kann, muss die Größe verdoppelt werden!

Unter anderem durch die im Verlauf der Veranstaltung durchgeführte Tombola mit hochkarätigen Preisen konnten Spendengelder in Höhe von 50.000 Euro eingenommen werden.

Wo auch Sie spenden können, erfahren Sie hier: www.hadassah.de

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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