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Haarausfall kann vielleicht gestoppt werden

Viele Männer leiden an dünner werdendem Haar. Der männliche Haarausfall, fachsprachlich androgenetische Alopezie (AGA) genannt, ist nun entschlüsselt worden. 

Wie das „Ärzteblatt“ berichtet, haben Forscher herausgefunden, wie man das Haar wieder zum Sprießen bringen könnte. Die Haarfollikel sind bei der AGA an den Stellen des Haarausfalls stark verkleinert, aber noch vorhanden. Das wichtigste dabei ist, dass sie lebendig sind. Ein Stoff um die Haarfollikel wieder anzuregen, ist noch nicht gefunden, neue Erkenntnisse machen dennoch Mut.

 Diese bestimmte Art von Haarausfall, also die AGA, ist weder genetisch bedingt, noch durch Hormone verursacht. Vielmehr wird der Haarwuchs aktiv unterdrückt. Dies geschieht in einer Phase, in der das Haar das Wachstum einstellt und sich auf das Ausfallen einstellt. Verantwortlich dafür ist ein Enzym, wie die Wissenschaftler bei Untersuchungen von betroffenen Männern feststellten. In Bereichen des Kopfes, in denen die Haare noch normal wuchsen, war die Konzentration des sogenannten Prostaglandins D2 deutlich geringer als an kahlen Stellen.

 Aus diesen Ergebnissen erhoffen sich die Forscher die Möglichkeit, bald ein Mittel gegen die AGA zu finden.

 Weitere Informationen: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49596

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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