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  • 06. März 2020
  • Redaktion

Umfrage - Homöopathie in Deutschland

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Laut einer aktuellen, repräsentativen forsa-Umfrage zum Thema Homöopathie in Deutschland ist der Anteil der Menschen, die Homöopathie verwenden, gleichbleibend hoch: 55 Prozent der Befragten geben an, die Therapieform zu nutzen – im Vorjahr waren es ebenso viele. Gut zwei Drittel (68 %, Vorjahr rund 70 %) der Anwender sind mit der Wirksamkeit und Verträglichkeit homöopathischer Arzneimittel zufrieden oder sehr zufrieden. Dies ergab eine aktuelle Umfrage, die forsa im Auftrag der Deutsche Homöopathie-Union (DHU) unternommen hat.
55 Prozent aller Befragten haben nach eigenen Angaben schon einmal selbst Erfahrungen mit Homöopathie bzw. mit der Verwendung homöopathischer Arzneimittel gemacht. Hochgerechnet auf die deutsche Gesamtbevölkerung (über 18 Jahren) entspricht das mehr als 30 Mio. Homöopathie-Verwendern. Der Anteil der Befragten mit Homöopathie-Erfahrung ist in den vergangenen zehn Jahren damit um insgesamt 10 Prozentpunkte gestiegen.

Weiblich, höher gebildet, unter 60 Jahre

Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil der Homöopathie-Verwender bei Frauen (66 %) sowie den 18- bis 59-Jährigen (rund 62 %). Die Umfrage des forsa-Instituts zeigt auch, dass Menschen mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von über 3.000 Euro monatlich (59 %) sowie Akademiker (62 %) ebenfalls überdurchschnittlich häufig Homöopathie verwenden. Neben den 55 Prozent, die bereits Homöopathie-Erfahrung haben, sind weitere 15 Prozent grundsätzlich bereit, bei Bedarf auf homöopathische Arzneimittel zurückzugreifen. Nur rund jeder Vierte (26 %) würde Homöopathie dagegen generell nicht in Betracht ziehen.

Hohe Zufriedenheit der Verwender

Gut zwei Drittel (68 %) der Befragten mit Homöopathie-Erfahrung sind mit der Wirksamkeit und Verträglichkeit der homöopathischen Arzneimittel zufrieden (46 %) oder sogar sehr zufrieden (22 %). Die deutliche Mehrheit der Homöopathie-Verwender (74 %) hat bisher vor allem Einzelmittel – z. B. Streukügelchen mit Arnica D6 – verwendet.

Dr. Gesine Klein, Leiterin des Bereichs Homöopathie der DHU, kommentiert: „Die Umfrage-Ergebnisse zeigen, dass die Homöopathie in der Bevölkerung einen sehr großen Zuspruch hat und hohes Vertrauen genießt. Für viele Menschen gehört diese Therapieform selbstverständlich zu ihrer Gesundheitsversorgung dazu - sie haben sich aufgrund positiver Erfahrungen bewusst dafür entschieden. Es freut uns, dass die Zahl der Menschen, die keine Homöopathie-Erfahrung haben, aber eine Verwendung in Betracht ziehen, um fünf Prozentpunkte von 29 % (2019) auf 34 % (2020) gestiegen ist.“

Über die Umfrage

Die aktuelle Umfrage wurde von forsa im Auftrag der Deutsche Homöopathie-Union (DHU) im Februar 2020 unternommen. Insgesamt wurden dafür im Rahmen der bevölkerungsrepräsentativen Mehrthemenumfrage von forsa bundesweit 2006 Personen ab 18 Jahre befragt. Schon seit dem Jahr 2010 ermittelt forsa für die DHU jährlich die Meinungen der Deutschen zum Thema „Homöopathie“.
 

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