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Die Heilpflanze Salbei

Der Salbei ist vor allem aufgrund seiner antiseptischen Eigenschaften eine beliebte Heilpflanze. Er kommt häufig bei Erkältungen zum Einsatz. Erfahren Sie mehr über die Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendung von Salbei.
Der Salbei gehört zur Familie der Lippenblütler, kommt in zahlreichen Arten vor und ist in den Mittelmeerländern beheimatet. Salbei kann allerdings auf allen Böden gedeihen – vorausgesetzt es besteht keine Staunässe.

Als Heilpflanze hat er eine lange Tradition: Im alten Ägypten diente Salbei zum Beispiel als Mittel gegen Unfruchtbarkeit, in der Antike setzte man es gegen Verdauungsprobleme und Zahnschmerzen ein.

Inhaltsstoffe des Salbeis

Arzneilich wirksam sind die Salbeiblätter. In ihnen stecken ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Triterpene, Flavonoide und Steroide.

Wirkung von Salbei

Die Heilpflanze Salbei hat sich vor allem bei Erkältungssymptomen als hilfreich erwiesen. Aufgrund seiner antibakteriellen und schmerzlindernden Eigenschaften kommt Salbei daher bei Heiserkeit und Halsschmerzen zum Einsatz. Ein weiteres Einsatzgebiet von Salbei ist entzündetes Zahnfleisch. Die in den Salbeiblättern enthaltenen Gerbstoffe ziehen die Mund- und Rachenschleimhaut zusammen. Diese wird dadurch undurchlässiger für Viren und Bakterien und die gereizte Schleimhautoberfläche beruhigt sich. Zudem können sich kleine Wunden im Zahnfleisch durch die Gerbstoffe besser schließen.

Anwendung von Salbei

Äußerlich wird Salbei am häufigsten in Form von Tinkturen oder Gurgellösungen verabreicht. Wer erkältet ist beziehungsweise eine Rachenentzündung hat, gurgelt die Salbeilösung. Bei Zahnfleischentzündungen kann eine Salbei-Tinktur Abhilfe verschaffen, die auf die entsprechenden Stellen getupft wird. Für eine innere Anwendung wird die Heilpflanze Salbei gern zu Tee verarbeitet beziehungsweise dessen frische Blätter mit heißem Wasser aufgegossen.
Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team