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Ernährung bei Blasenschwäche

Bei Blasenschwäche gibt es Lebensmittel und Getränke, auf die Sie besser verzichten sollten – weil sie entweder extrem harntreibend sind oder die Blase zu sehr reizen. Es gibt jedoch auch Lebensmittel, die die Blase unterstützen und den Blasendrang reduzieren können. Hier ein paar Tipps, welche Ernährung bei Blasenschwäche hilfreich ist.

Getränke bei Blasenschwäche

Grundsätzlich gilt auch bei Blasenschwäche: Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich, mindestens zwei Liter pro Tag. Wichtig ist auch, was Sie trinken. Am besten eignet sich stilles Mineralwasser. Bei einer Blasenschwäche ist besonders darauf zu achten, dass harntreibende Getränke nur in Maßen zu sich genommen werden. Zu den harntreibenden Getränken zählen: Kaffee, Tee (schwarzer und grüner Tee) sowie Alkohol (insbesondere Bier). Natürlich ist der Konsum dieser Getränke nicht verboten. Vermeiden Sie jedoch, die harntreibenden Flüssigkeiten direkt vor dem Schlafengehen oder vor Ausflügen zu sich zu nehmen. Des Weiteren ist Vorsicht bei Blasen- und Nierentees geboten. Diese sollten nur bei akuten Beschwerden temporär zum Einsatz kommen.

Nahrungsmittel bei Blasenschwäche

Es gibt zahlreiche Gemüse- und Obstsorten, die harntreibend wirken. Diese sollten Sie bei einer Blasenschwäche ebenfalls vermeiden. Zu den harntreibenden Gemüsesorten zählen:

- Spargel
- Tomate
- Salatgurke
- Avocado
- Meerrettich
- Wirsing
- Rotkohl
- Fenchel
- Kresse
- Sellerie
- Möhre
- Zwiebel

Zum harntreibenden Obst zählen:

- Süßkirschen
- Wassermelone
- Grapefruit
- Limette
- Orange



Welche Ernährung bei Blasenschwäche hilft

Hilfreich bei Blasenschwäche sind hingegen Kürbiskerne oder Kürbiskern-Extrakte. Sie stärken die Blase gegen die Anfälligkeit für Blasenentzündungen, reduzieren ständigen Harndrang, beruhigen die gereizte Blase und stärken zusätzlich die Blasenmuskulatur. Empfehlenswert ist auch der Verzehr von Cranberrys beziehungsweise von Cranberry-Extrakten. Funktionsstörungen der Blase sind häufig auf durch Bakterien ausgelöste Entzündungen der Blasenschleimhaut zurückzuführen. Die Cranberry wirkt antibakteriell und umhüllt die Bakterien wie ein Mantel. Mithilfe dieser Schutzfunktion können sie sich nicht in der Blasenschleimhaut festsetzen und diese reizen.

Quelle: Pressemitteilung Infozentrum Inkontinenz

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team
 

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