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Kurzinformation: Was ist Ebola?

In Westafrika grassiert mit Ebola eines der gefährlichsten Viren, die es für den Menschen gibt. Aber was ist Ebola genau?


Ebola – Übertragung

Als tierischer Wirt der Ebola-Viren in der südlichen Sahara fungieren Flughunde. Diese tragen das Virus in sich, erkranken aber nicht daran. Über Speichel und Urin scheiden sie den Erreger aus und infizieren so andere Tiere oder den Menschen direkt. Ebola kann über sämtliche Körperflüssigkeiten übertragen werten. Eine Infektion über die Luft ist dagegen nicht möglich. Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit, liegt zwischen zwei Tagen und drei Wochen.

Ebola – Symptome

Menschen, die an Ebola erkrankt sind, bekommen plötzlich sehr hohes Fieber, die Körpertemperatur kann deutlich über 38,5°C ansteigen. Außerdem klagen sie über Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Muskelschmerzen. Es kann auch zu Krämpfen kommen. Darüber hinaus bildet sich ein starker Hautausschlag. Im weiteren Krankheitsverlauf bekommen sie Durchfall, müssen erbrechen, die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt und im Genitalbereich fangen an zu bluten. Blut in Stuhl und Urin sind die Folge und es kann zu multiplem Organversagen kommen.

Ebola – Heilungschancen

Es gibt fünf verschiedene Arten von Ebola-Viren (Zaire-Ebolavirus (ZEBOV), Sudan-Ebolavirus (SEBOV), Reston-Ebolavirus (REBOV), Côte-d'Ivoire-Ebolavirus (CIEBOV), Bundibugyo-Ebolavirus (BEBOV)) mit unterschiedlicher Mortalität. Je nach Virus sterben 50 bis 90 Prozent der Infizierten. Bisher hat man noch keine wirksamen Medikamente oder Impfstoffe gefunden.

Hier finden Sie aktuelle Zahlen zu Ebola
Immer mehr Deutsche haben Angst vor Ebola


Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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