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Die richtige Zahnpflege

Ob Abnehmen, Rauchentwöhnung oder mehr Sport: Zum Jahreswechsel fassen viele Menschen gute Vorsätze für die kommenden Monate. Ganz oben auf der Liste stehen dabei gesundheitliche Aspekte, die ein längeres und beschwerdefreies Leben garantieren sollen. „Viel zu kurz kommt dabei jedoch oftmals der Zahnhalteapparat“, betont Dr. Christoph Sliwowski, Leiter der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf am St. Vinzenz-Krankenhaus.

„Dort beeinträchtigen bei schlechter Pflege Bakterien die Mundgesundheit, führen zu Entzündungen und im schlimmsten Fall zu Zahnverlust.“ Um derartige Folgen zu vermeiden, rät der Experte, die Zähne von Januar bis Dezember mit richtigem Putzverhalten und regelmäßigen Kontrollen beim Zahnarzt zu pflegen. Auf diese Weise begrüßen Betroffene auch das nächste Jahr wieder mit einem strahlenden Lächeln.

Zähne richtig pflegen

Im Vordergrund für gesunde Zähne steht natürlich eine regelmäßige und vor allem richtige Pflege. Denn schon kleine Verunreinigungen im Mund führen bei unzureichendem Putzen zu schmerzhaften Veränderungen. „Essensreste an Stellen, die wir beim Putzen übersehen, rufen beispielsweise Entzündungen hervor“, weiß Dr. Sliwowski. Meist suchen Betroffene erst einen Arzt auf, wenn Schmerzen entstehen. Dann ist es jedoch zu spät. Bakterien greifen sehr schnell um sich und belasten den gesamten Zahnhalteapparat. Um Folgen wie Zahnverlust zu vermeiden, mindestens zweimal jährlich eine Kontrolle beim Zahnarzt wahrnehmen. Auf diese Weise lassen sich kleine Unreinheiten schneller entdecken. Bereits mit einer kurzen Einführung in richtiges Putzverhalten lässt sich Zahnproblemen entgegentreten. Tipp: Wer zusätzlich Zahnseide sowie Zwischenraumbürsten verwendet, kommt auch an die hintersten Ecken im Mund heran.

Lücken schnell schließen

Doch auch für Betroffene, die bereits mit einer Zahnlücke das neue Jahr begrüßen, gibt es Möglichkeiten, bis zum nächsten Silvester die Mundgesundheit in den Griff zu bekommen. Wichtig: Vorhandenen Zahnverlust niemals unbehandelt lassen. Fällt ein Zahn aus, fehlt den umliegenden Zähnen der seitliche Halt. In der Folge kippen diese nach innen und die gesamte Zahnreihe verschiebt sich, sodass weitere Beschwerden auftreten. Um derartige Folgeschäden zu vermeiden, rät der Experte daher zu einem künstlichen Ersatz: „Für lang anhaltenden festen Biss platzieren wir dazu ein Implantat im Kieferknochen und setzen daraufhin den sichtbaren Zahnersatz in Form von Brücken, Kronen oder speziellen Prothesen ein.“ Wer dann weiterhin auf eine gepflegte Mundgesundheit achtet und auch das Implantat entsprechend putzt, verringert das Risiko, im Laufe des Jahres unter weiteren Lücken zu leiden.

Pressemitteilung Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf


Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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