Gesundheit!  – Die App Polleninfo thinkstockphotos.de

Gesundheit! – Die App Polleninfo

Rate this item
(0 votes)
Die Pollenzeit ist nach wie vor in vollem Gange. Bis Ende Oktober müssen Allergiker noch mit Niesanfällen rechnen. Wie stark Ihre Region vom Pollenflug betroffen ist und welche Pollen in diesem Monat vorwiegend fliegen, verrät  Ihnen die  kostenlose Gesundheits-App „Polleninfo“ für iOS und Android.
„Hatschi“ – Mit diesem Ton warnt die kostenlose App „Polleninfo“ für iOS und Android, wenn eine hohe Pollenkonzentration in der Luft vorliegt. Die „Polleninfo“-App bietet über die Warnfunktion hinaus eine Reihe weiterer nützlicher Funktionen und ©Bausch&LombInformationen rund um das Thema Pollenallergie.

Polleninfo – Funktionen

Individuelles Profil

Als ersten Schritt kann sich der Nutzer ein individuelles Profil anlegen. Er kann mittels Postleitzahl oder GPS angeben, in welcher Region er sich aufhält und aus einer Liste von 14 Pollenarten  gezielt diejenigen auswählen, die ihm Beschwerden bereiten. Zudem ist individuell einstellbar, vor welchen Pollenarten mit dem virtuellen Niesen gewarnt werden soll.

Ansonsten liefert eine Drei- beziehungsweise Sieben-Tagesvorhersage einen Überblick über die derzeitige regionale Pollenbelastung sowie Angaben zur Feinstaub-, Ozon- und UV-Belastung. Eine interaktive Karte zeigt die Pollenbelastung für ganz Deutschland. Unterteilt wird in schwach (=grün), mäßig (=orange), und stark (=rot). Dreimal täglich – um 5, 12 und 18 Uhr – werden die Daten aktualisiert.

Reisekalender für Europa

Für Allergiker, die im europäischen Ausland Urlaub machen wollen, ist der Pollenflug-Reisekalender der App hilfreich. Dieser zeigt den Pollenflug von insgesamt elf europäischen Ländern an, für Frankreich, Italien, Portugal, ©Bausch&LombSpanien  und die Türkei sogar regional unterteilt. So kann ein Allergiker planen, in welchen Monaten er am besten in sein Wunschurlaubsziel reisen kann,  ohne Beschwerden befürchten zu müssen.

Pollen-Ratgeber

Ein integrierter Ratgeber stellt Hintergrundinformationen und Tipps zur Entstehung und den Symptomen einer Pollenallergie sowie möglichen Kreuzallergien zur Verfügung.

Für Allergiker, die genaueres über die verschiedenen Pollenarten erfahren möchten,  gibt es ein Pollenlexikon. Ein Glossar erklärt außerdem 18 relevante Begriffe zur Pollenallergie.

Apotheken- und Allergologensuche

Ist man unterwegs und hat seine Allergietabletten oder Augentropfen zuhause vergessen, findet man mit der Apothekensuche der App schnelle Hilfe. Dazu wird der Nutzer auf Google Maps weitergeleitet und muss dort lediglich seinen Standort via GPS preisgeben. Möchte man einen Allergie-Experten konsultieren, lässt sich über die „Polleninfo“-App zudem nach einem Allergologen im nächsten Umkreis suchen.

Die wichtigsten Notrufnummern sind ebenfalls in der App aufgelistet.

Biowetter

©Bausch&LombAls kleine Zusatzspielerei erfährt der Nutzer unter dem Menüpunkt Biowetter, wie sich die aktuelle Wetterlage auf Körper und Gemüt auswirkt.

Unnötig hingegen  ist ein Selbsttest, um zu ermitteln, ob man womöglich unter einer Pollenallergie leidet. Das wissen die App-Nutzer in der Regel bereits.

Polleninfo – Transparenzkriterien

Sponsor der Gesundheits-App „Polleninfo“ ist das Pharmaunternehmen Bausch & Lomb, das unter anderem ein frei verkäufliches Mittel gegen Heuschnupfen anbietet. Das wird nicht nur durch einen Hinweis auf der Startseite der App deutlich, sondern durch das ganze Design der App, das in den Farben des Heuschnupfenmittels gehalten ist. Zudem werden die Produkte des Unternehmens im Ratgeber vorgestellt, allerdings nicht explizit als Werbung gekennzeichnet. Werbeeinblendungen anderer Produkte oder Unternehmen gibt es nicht.

Durch ein Impressum mit Kontaktangaben bekommt der Nutzer die Möglichkeit bei Fragen zur App Kontakt mit dem Hersteller aufzunehmen. Hier ist außerdem ersichtlich woher die Informationen zu Pollenflug- und Luftdaten kommen. Quellenangaben zu den gesundheitsbezogenen Informationen im Ratgeber hingegen fehlen.

Eine vermeintliche Datenschutzerklärung ist zwar vorhanden, jedoch nur in Form eines Links zu den Datenschutzhinweisen der Produktwebseite des beworbenen Arzneimittels.

Fast alle eingeforderten Berechtigungen lassen sich mit dem Funktionsumfang der App erklären. Fragwürdig ist nur, wieso „Polleninfo“ Zugriff auf die USB-Speicherinhalte des App-Nutzers verlangt.

Insgesamt kommt die Gesundheits-App „Polleninfo“  mit 3,8 von fünf Sternen  bei den Nutzern im Google Playstore gut weg. Bei iTunes darf sich die App sogar mit fünf von fünf Sternen schmücken.

Hier geht es zu den Kriterien, die eine vertrauenswürdige App erfüllen sollte.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

Conative Tag

 

Die Redaktion empfiehlt

  • 1
  • 2
  • 3