Rheuma

Als Rheuma werden im Allgemeinen Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat bezeichnet. Oft gehen diese Beschwerden mit funktionellen Einschränkungen einher.

In der Medizin wird der Fachbegriff: „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“ verwendet. Krankheiten des rheumatischen Formenkreises können altersunabhängig auftreten.
Daher ist Rheuma der Sammelbegriff für einen Formenkreis von etwa 450 Einzelerkrankungen, unter anderem entzündliche Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (z.B. rheumatoide Arthritis, Spondylitis ankylosans), degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenveränderungen (z.B. Arthrosen, Spondylosen), entzündliche und nichtentzündliche Krankheiten der Weichteile (sog. "Weichteilrheumatismus"), systemische Bindegewebs- und Gefäßerkrankungen (Kollagenosen, Vaskulitiden), sowie Manifestationen bestimmter Stoffwechselkrankheiten (z.B. Gicht).

Symptome von Rheuma

Als Symptome von entzündlichem Rheuma und Rheumatoider Arthritis gelten unter anderem wiederholt auftretende Schmerzen und weiche Schwellungen an wenigstens zwei Gelenken (häufig symmetrisch), Steifigkeit der Gelenke am Morgen, geringe Kraft in den Händen. Bei der Rheumatoiden Arthritis halten die weichen Schwellungen länger als sechs Wochen an.
Häufig treten zudem Allgemeinsymptome wie Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit oder leichtes Fieber. Im späteren Verlauf kann es zu Gelenkfehlstellungen, Gelenkzerstörungen und Funktionsverlust kommen, vor allem in Ruhe (nachts) treten starke Schmerzen auf. Weitere Anhaltspunkte für eine Rheuma-Erkrankung kann eine Blutuntersuchung liefern, bei der der sogenannte Rheumafaktor und andere Antikörper nachgewiesen werden können.

Behandlung von Rheuma

Es gibt verschiedene Behandlungen je nach Erkrankungsart:
1. Medikamentöse Behandlung
2. Phytotherapie
3. Physikalische Therapie
Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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