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DAK-Gesundheitsbericht 2014

DAK-Gesundheitsbericht 2014 - die Ergebnisse

Die DAK-Gesundheit hat in ihrem aktuellen Gesundheitsbericht den Krankenstand von 2,7 Millionen Versicherten untersucht. Ein erstaunliches Ergebnis: 25- bis 39-jährige Berufstätige sind auf den ersten Blick besonders gesund. Nach der Untersuchung haben die Erwerbstätigen mit und ohne Kinder die gleichen Belastungswerte durch chronischen Stress.

3000 Versicherte der Rushhour-Generation, also die 25- bis 40-Jährigen, wurden repräsentativ befragt. Dabei stellte sich heraus: Obwohl in dieser Phase viele Entscheidungen und Entwicklungen anstehen, Stichwort: Kind und/oder Karriere, war die Altersgruppe besonders wenig krank. Männer waren im Vergleich zum Durchschnitt aller befragten Versicherten 28 Prozent weniger krankheitsbedingt arbeitsunfähig, die Frauen 24 Prozent.

Allerdings schränkt Herbert Rebscher, Vorstandschef der DAK-Gesundheit, in einer Pressemitteilung der DAK-Gesundheit ein: „Der niedrige Krankenstand darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich in diesem Alter erste Ansätze für chronische Krankheiten bilden.“ Ein Beispiel aus dem Bericht: Vier von zehn Beschäftigten sind bereits in diesem Alter wegen Rückenproblemen in Behandlung. Bluthochdruck und psychische Leiden sind darüber hinaus Krankheitsbilder, die bereits in der „Rushhour des Lebens“ auftreten und oft langfristige oder wiederkehrende Beschwerden hervorrufen.

Bei der Untersuchung stellte sich außerdem heraus, dass in besagter Altersgruppe keine signifikanten Differenzen zwischen Eltern und kinderlosen Arbeitnehmern existieren. In einer Pressemitteilung der DAK heißt es dazu: „Selbst in Vollzeit arbeitende Mütter haben keine höheren Stresswerte als Mütter in Teilzeit oder nicht erwerbstätige Mütter.“ Dennoch wurde festgestellt, dass berufstätige Eltern sich häufig zurücknehmen, wenn es um die Vereinbarkeit von Kind und Job geht. Gerade Bewegung, gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf kommen zu kurz. (Vgl. Grafik)

DAK-Gesundheitsbericht 2014



den kompletten Bericht gibt es unter: DAK-Gesundheitsbericht 2014
Quelle: Pressemitteilung DAK-Gesundheit


Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team