Erhöhter Psychopharmaka-Konsum an Universitäten www.thinkstockphotos.de

Erhöhter Psychopharmaka-Konsum an Universitäten

Der Konsum von Tabletten zur Linderung psychischer Probleme nimmt zu. Besonders an Universitäten greifen immer mehr Studenten zu den Psychopharmaka. Die psychische Belastung sei bei Studenten wesentlich höher, als bei Gleichaltrigen im Berufsalltag.

Studenten greifen immer häufiger zu Psychopharmaka. Das berichtet „spiegel.de“ aus einer Studie der Techniker Krankenkasse (TK).  Diese hat für die Untersuchung die Zahlen aller Studenten ausgewertet, welche sich eigenständig bei der TK haben versichern lassen.

Dabei zeigte sich, dass Studenten im Jahr 2010 durchschnittlich etwa 13,5 Tagesdosen erhielten. Dieser Wert ist damit um über 50 Prozent höher, als noch 2006. Grund für die zunehmende Tablettenverwendung sei laut der Studienleiter übermäßiger Stress, Leistungsdruck sowie Zukunfts- und Versagensängste.

Darüber hinaus wurden diese Werte mit den gesundheitlichen Daten von jungen Berufstätigen im Alter zwischen 20 und 35 vergleichen. „Mit zunehmendem Alter nehmen die Diagnosen einer psychischen Störung bei Studierenden erheblich stärker zu als bei Berufstätigen“,  beschrieb die TK das Ergebnis. Ärzte sind deshalb immer häufiger gezwungen Antidepressiva zu verschreiben. Seit 2008 hat sich die Quote um über 40 Prozent erhöht.

Mehr Infos zum Thema lest Ihr hier: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/tk-studie-studenten-nehmen-haeufiger-psychopharmaka-a-869863.html
Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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