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Leichte körperliche Betätigung reicht aus

Eine amerikanische Studie hat neue Erkenntnisse im Zusammenhang zwischen Sport und der menschlichen Lebenserwartung gesammelt. Die Forscher untersuchten die Lebensdauer von aktiven Übergewichtigen im Vergleich zu sportlich untätigen, aber schlanken Menschen. Dabei kamen sie zu interessanten Ergebnissen.

Die allgemein positive Wirkung von Sport auf die menschliche Gesundheit ist bereits bekannt. „focus.de“ berichtet nun von einer US-Studie, welche am Nationalen Krebsinstitut in Bethesda von skandinavischen und amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführt wurde.

Die Forscher untersuchten die Lebenserwartung von über 650.000 Teilnehmern im Alter zwischen 21 und 90 Jahren. Dabei unterschieden sie bei der Auswertung sowohl zwischen aktiven Fettleibigen und inaktiven schlanken Menschen, als auch zwischen sportlich-untätigen Übergewichtigen und sporttreibenden Normalgewichtigen.

Dabei stellte sich heraus, dass schlanke Teilnehmer ohne aktive Bewegung im Schnitt drei Jahre früher starben, als Fettleibige, die sich sportlich betätigen. Die Lebenserwartung zwischen aktiven Normalgewichtigen und trägen Fettleibigen unterschieden sich im Mittel um mehr als sieben Jahre.

Laut der Forscher reichen wöchentlich bereits 75 Minuten zügiges Gehen aus, die Lebenserwartung durchschnittlich um 1,8 Jahre zu erhöhen.

Unabhängig von der Studie beurteilt auch Professor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln die sportlich inaktive Lebensphilosophie als „echten Risikofaktor“. Froböse zufolge sterben weltweit, nach Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), rund 3,2 Millionen Menschen aufgrund körperlicher Inaktivität.

Mehr zum Thema lest Ihr hier:
http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/einfluss-von-sport-auf-die-lebenserwartung-fitte-dicke-leben-laenger-als-faule-duenne_aid_854436.html

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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