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Blutvergiftung: Erster Welt-Sepsis-Tag

Gestern wurde zum ersten Mal der Welt-Sepsis-Tag zelebriert. Viele Menschen wissen nicht um die Gefahren der Krankheit, was für die Initiatoren der Grund war diesen Tag ins Leben zu rufen. Ziel ist es so viele Menschen, wie möglich über die Blutkrankheit aufzuklären.

Über 150.000 Deutsche erkranken jedes Jahr an Sepsis und bei 60.000 endet die Blutkrankheit sogar tödlich. Die im Volksmund eher als „Blutvergiftung“ bekannte Krankheit verursacht jährlich mehr Todesopfer, wie Aids, Brust- und Prostatakrebs zusammen, berichtet „welt.de“. Deshalb sehen sich viele Wissenschaftler in der Pflicht, über die Ursachen und Gefahren zu informieren und machten mit der erstmaligen Ausrichtung des Welt-Sepsis- Tages einen großen Schritt in die richtige Richtung. Weltweit nahmen zahlreiche Krankenhäuser und Organisationen mit Infoveranstaltungen an dem Projekt teil oder stellten, wie in Berlin am Brandenburger Tor, Kerzen in Gedenken an die Opfer auf.

„Die Sepsis muss stärker ins Bewusstsein der Patienten und der Ärzte gerückt werden“, erklärt Konrad Reinhart, die Idee hinter dem Welt-Sepsis-Tag. Rheinhart ist Vorsitzender der Global Sepsis Alliance und setzt sich gemeinsam mit den Initiatoren hohe Ziele: „Wir möchten, dass jeder Patient innerhalb einer Stunde Antibiotika bekommt“. Damit soll auch der Zunahme an Sepsis-Fällen entgegengewirkt werden, die bereits zwischen 2000 und 2008 um 100 Prozent gestiegen war.

Das Problem besteht darin, dass viele Menschen die Symptome unterschätzen, die meistens durch weit verbreitete Bakterien hervorgerufen werden. Bei Betroffenen tritt nach der Entzündungsreaktion häufig ein starkes Krankheitsgefühl auf. Neben einer eventuellen geistigen Verwirrtheit, erhöht sich der Pulsschlag und es kann zu Atemnot kommen. Laut Reinhart ist dann ein unverzüglicher Krankenhausbesuch zu empfehlen, sei es nur, um auf Nummer sicher zu gehen.

Mehr zu dem Thema lest Ihr hier: http://www.welt.de/gesundheit/article109186499/Blutvergiftung-kann-lebenslange-Folgen-haben.html
Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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