Hyaluronsäure gegen Parodontitis www.thinkstockphoto.de

Hyaluronsäure gegen Parodontitis

Durch die Injektion von Hyaluronsäure soll geschwächtes Zahnfleisch wieder aufgepolstert  und den Zähnen neuer Halt geben werden.

In der Mund-, Gesichts- und Kieferchirurgie setzt man im Kampf gegen Parodontose und Zahnausfall auf ein neues und doch bekanntes Mittel: Hyaluronsäure.

Fortschreitendes Alter und schlechte Mundhygiene führen oft zu Parodontitis. Die Folge dabei ist, dass sich das Zahnfleisch zurückbildet und Zähne ausfallen können. Mit einer neuen Behandlungsmethode ist es jetzt möglich, sowohl Parodontitis vorzubeugen als auch zurückgegangenes Zahnfleisch wieder aufzubauen.

Bisher wurde Hyaluron gezielt gegen Falten und Co. angewendet. Nun wird ihm aber ein medizinisch wichtigeres Einsatzgebiet zugeteilt. Als natürlicher Bestandteil des Körpers ist Hyaluronsäure dafür auch perfekt geeignet. Dabei wird der Wirkstoff mit einer feinen Spritze zwischen Schleimhaut und Kieferknochen injiziert. Dazu wird der Patient örtlich betäubt.

Das Ergebnis soll sofort sichtbar sein, da das Zahnfleisch voluminöser erscheint. Es hält etwa ein halbes Jahr. Zu beachten ist, dass die Hyaluronspritze nur zur Vorbeugung eingesetzt wird. Außerdem wird die Behandlung nur bei ansonsten gesundem Zahnfleisch angewendet, dafür muss der Mundraum von jeglichen Entzündungen befreit sein.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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