Stärkung des Immunsystems mit Wechselduschen istockphoto.com/NiDerLander

Stärkung des Immunsystems mit Wechselduschen

Duschen dient nicht nur der Körperhygiene, das Ganze lässt sich auch mit präventiven gesundheitlichen Maßnahmen verbinden. Wechselduschen stärken den Kreislauf und beugen Erkältungen zu jeder Jahreszeit vor.

Heute wissen wir, welche positive Wirkung Wasser hat. Vieles verdanken wir dem Priester Sebastian Kneipp. Er entdeckte im 19. Jahrhundert die „Heilkraft“ des Wassers. Seine Kneipp-Touren haben viele Freunde, die ihren geplagten Füßen regelmäßig eine wohltuende Abkühlung gönnen.

Noch gesünder als kalte Fußbäder sind Ganzkörper-Wäschen. Besonders gut sind dabei Wechselduschen, also ein Wechsel zwischen warmem und kaltem Wasser. Diese erfordern beim ersten Mal allerdings eine große Überwindung. Besonders Rücken und Bauch sind sehr kälteempfindlich. Mit etwas Vorbereitung ist das kalte Wasser aber halb so schlimm. Bevor man sich kalt abduscht, sollte man den Körper mit warmem Wasser aufwärmen. Grundsätzlich sollte man anschließend die Wechseldusche an den Füßen beginnen und langsam den Wasserstrahl über die Beine Richtung Oberkörper wandern lassen.

Nach einem kurzen Duschgang mit warmem Wasser sollte die Prozedur dreimal wiederholt werden. Es ist wichtig, darauf zu achten, den letzten Duschgang immer mit kaltem Wasser durchzuführen.

Wirkung von Wechselduschen

Wechselduschen beugen Erkältungen vor, sie stärken also ganz nebenbei das Immunsystem und den Kreislauf in hohem Maße. Frauen können sich glücklich schätzen. Denn Wechselduschen sind eine günstige Alternative zu teuren Anti-Cellulite-Cremes. Wechselduschen straffen die Haut, verbessern die Durchblutung und sorgen für einen frischen und gesunden Teint.

Für Sportler kommt ein weiterer positiver Aspekt hinzu. Denn wer nach dem Sport den Körper abwechselnd warm und kalt abduscht, verbessert die Regeneration der Muskeln nach einer anstrengenden Trainingseinheit. Die Durchblutung der Muskeln wird verbessert und Stoffwechselabfallprodukte werden schneller abtransportiert. Dadurch ist früher wieder einsatzbereit.

Die positiven Effekte bekommt man aber nur, wenn man die Prozedur der Wechselduschen drei bis vier Mal die Woche wiederholt. Dabei muss man nicht gezwungenermaßen morgens das kalte Wasser über sich ergehen lassen. Abends haben Wechselduschen einen entspannenden Effekt. Wickelt man sich nach dem letzten kalten Duschgang in eine warme Decke, lässt es sich entspannt schlafen.

Keine Angst: nach den ersten Versuchen weicht die Furcht vor dem kühlen Nass dem Verlangen nach Erfrischung. Gerade jetzt im Sommer sind Wechselduschen also eine willkommene Gelegenheit, Körper und auch Geist auf Trab zu bringen.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team