Kerngesund - Kürbiskern und Co Bildquelle: ©www.istockphoto.com/RFStock

Kerngesund - Kürbiskern und Co

Kürbiskerne: Kürbiskerne liefern reichlich ungesättigte Fettsäuren. Dazu enthalten sie Vitamin E, Betacarotin, Magnesium, Eisen, Zink und Selen. Ihre wichtigsten Wirkstoffe sind aber die Phytosterine. Sie gehören zu den bioaktiven Inhaltsstoffen, die Prostatabeschwerden und Blasenleiden lindern und verhindern können. Darüber hinaus sollen Kürbisskerne den Cholesterinspiegel senken und Hautprobleme lindern.

Sonnenblumenkerne: Sie sind nicht nur lecker, vor allem wegen ihres hohen Gehalts an mehrfach ungesättigter Linolsäure sind sie wertvoll für das Herz-Kreislauf-System. Sonnenblumenkerne enthalten viel Eiweiß und Mineralien, Vitamin B und E, sowie Niacin. Niacin ist wichtig für die Regeneration der Haut, Muskeln, Nerven und DNA.

Sesam: Ist vermutlich eine der ältesten Ölpflanzen der Welt. Ebenso gehört Sesam zu den selenreichsten Lebensmitteln. Selen ist Bestandteil antioxidativ wirksamer Enzyme. Des Weiteren enthält der Sesam wertvolle Mineralstoffe wie Eisen und Calcium in nennenswerten Mengen sowie Vitamin E. Wie die Kürbiskerne sind auch hier Phytosterine zu finden. 

Leinsamen: Enthält die mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (Anteil 50 Prozent), das ist eine der höchsten Konzentrationen von Omega-3-Fettsäuren aller bekannten Pflanzenöle. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Schleimstoffe, Linamarin, Leinöl, Eiweiß und Lecithin. Auch Sterine, die Vitamine B1, B2, B6 und E sowie Nicotin-, Fol- und Pantothensäure sind Inhaltsstoffe des Leinsamens. Die Schleimstoffe wirken positiv auf die Schleimhäute des Verdauungstraktes.

Mohn: Mohn ist mit 42 Prozent ein recht fetthaltiges Lebensmittel, das auch reich an Mineralstoffen wie Calcium und Eisen ist. Im Speisemohn ist das Alkaloid Morphin übrigens herausgezüchtet, so dass durch den Verzehr von mohnhaltigen Gerichten keine Suchtgefahr besteht. Wirkt schmerzstillend und beruhigend.

Pinienkerne: Pinienkerne haben einen sehr hohen Gehalt an Ölsäure (39,1 Prozent) und Linolsäure (46,5 Prozent). Sie enthalten viel Eiweiß und Mineralien wie Phosphor, Kalzium und Eisen. Gesundheitlich betrachtet stärken Pinienkerne die Abwehrkräfte und den Stoffwechsel.


Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team
 

Die Redaktion empfiehlt

  • 1
  • 2
  • 3
gesuendernet.de blickt über das Krankenbett hinaus und berichtet nicht nur über Krankheiten und ihre Behandlung, sondern thematisiert genauso aktuelle Studien und Nachrichten aus den Bereichen Wellness und gesunde Ernährung. Regelmäßige Expertenbeiträge runden das unterhaltsame Gesundheitsmagazin ab.