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Baldrian – Der Seelenstreichler

Baldrian, auch Valeriana genannt, ist ein Kraut, das seinen Namen aus dem Lateinischen „valere“ ableitet, was so viel bedeutet wie kräftig oder gesund. Da nahezu alle Baldrian-Gattungen Alkaloide und vor allem ätherische Öle innehaben, wird die Pflanze allein oder in Kombination mit anderen Pflanzenessenzen als Beruhigungs- oder Schlafmittel eingesetzt…

Baldrian – Eine Heilpflanze mit angenehmen Geruch

Von der heilenden, beruhigenden Wirkung von Baldrian (Valeriana officinalis) hat man schon des Öfteren gehört: er hilft bei Schlafstörungen, Nervosität, Migräne, Angstzuständen und vielem mehr. Für Tinkturen und Vollbäder eignet sich der wohlriechende Baldrian ebenfalls sehr gut.

Baldrian als Gewürz

In Tees werden die Baldrian-Blüten und Wurzeln der winterharten Staude verwendet. Aber auch zarte Blättchen können frisch in Wildsalaten oder getrocknet als Gewürz verwendet werden. Die Wurzeln können ab dem 2. Jahr von der Pflanze geerntet werden, die Blüten bereits früher. Ernte ist bei den Blüten in den Monaten Juli und August, bei den Wurzeln ab dem zweiten Jahr im Monat Oktober möglich. Für die Zubereitung des Tees können die Blüten des Baldrians einfach getrocknet werden. Die Wurzeln sollten dabei von den Fasern befreit und im Anschluss geraspelt werden.

Wichtiger Tipp: Baldrian sollte nicht übermäßig verzehrt werden! Es kann keine zwar Sucht ausgelöst werden, doch können Nebenwirkungen auftreten. Eine Faustregel besagt: „Wendest Du vier Wochen Baldrian an, so mache danach eine genauso lange Pause.“

Wie man selbst Baldrian in Deinem Garten ansiedeln kann, erfährt Ihr auf www.gartenwelt.de.

 

Textquelle: www.gartenwelt.de

 

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team