Blutdruckdokumentation mit der Gesundheits-App BlutdruckDaten thinkstockphotos.de, Screenshots: Horst Klier

Blutdruckdokumentation mit der Gesundheits-App BlutdruckDaten

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Mit der kostenlosen App BlutdruckDaten von Horst Klier für alle Betriebssysteme können Sie ihren Blutdruck dokumentieren und kontrollieren. Sie hilft bei der Vorsorge und Überwachung von Bluthochdruck sowie chronischen Nieren- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein hilfreiches Tool, das nicht nur Patienten, sondern auch Ärzten einen Mehrwert bringt.
Rund 20 Millionen Deutsche im Alter zwischen 18 und 79 Jahren, leiden unter Bluthochdruck (Hypertonie). Die Volkskrankheit betrifft also rund jeden dritten Erwachsenen in Deutschland. Eine Tendenz, die sich mit zunehmendem Alter nochmals verstärkt. Erhöhter Blutdruck kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Niereninsuffizienz führen. Damit stellt Bluthochdruck ein großes Gesundheitsrisiko dar. Aber: Dem lässt sich entgegenwirken.

Wer erhöhten Blutdruck hat, sollte seine Blutdruckwerte regelmäßig dokumentieren und gemeinsam mit dem behandelnden Arzt kontrollieren. Die Gesundheits-App „BlutdruckDaten“ hilft dabei.

BlutdruckDaten – Funktionen

Die App dient lediglich zur Dokumentation und Kontrolle der Blutdruckwerte. Das Blutdruckmessen selbst, erfolgt nach wie vor über ein Blutdruckmessgerät.

Datendokumentation

Jedes Mal, nachdem der Nutzer seinen Blutdruck und seinen Puls gemessen hat, trägt er die Werte über den Button „Neueingabe“ in die App ein. Zusätzlich kann er weitere Vitalwerte wie Körpergewicht, Blutzucker, Körpertemperatur sowie Flüssigkeitsaufnahme und –abgabe ergänzen. Mit diesen Werten lassen sich auch chronische Krankheiten der Niere oder des Herz-Kreislauf-Systems überwachen.

Zusätzlich versorgt die App BlutdruckDaten den Nutzer mit Zusatzinformationen rund um das Thema Blutdruck, unter Bezugnahme wissenschaftlicher Quellen.

Ebenfalls sinnvoll: Der Nutzer kann Ereignisse setzen oder Messungen kommentieren, wenn sich zum Beispiel Medikament oder Dosierung geändert haben. Er kann somit Veränderungen und Besonderheiten festhalten, die zu bestimmten Messergebnissen geführt haben könnten.

Wer sich registriert hat, kann seine Daten jederzeit auf all seinen Geräten abrufen, sei es Laptop, Tablet oder Smartphone. Zwar funktioniert die App auch ohne Registrierung, die protokollierten Vitalwerte sind dann allerdings nur lokal auf dem entsprechenden Endgerät gespeichert.

Die App BlutdruckDaten funktioniert auch offline und ermöglicht außerdem die Datendokumentation mehrerer Nutzer gleichzeitig.

Datenauswertung

Die erfassten Daten lassen sich zur Vorlage beim Arzt als PDF exportieren. Durch eine übersichtliche Darstellung in Diagrammen und in Vergleichstabellen mit Blutdruck-Normalwerten, sind diese so aufbereitet, dass nicht nur ein Arzt, sondern auch ein Laie den Durchblick behält. Welche Daten in welchem Zeitraum ausgewertet werden sollen, kann der Nutzer individuell einstellen.

Erinnerung an Medikamente

Für Vergessliche hält die App eine Erinnerungsfunktion bereit, die zuverlässig auf die rechtzeitige Einnahme von Medikamenten hinweist. Bei Eingabe des Medikamentenvorrats berechnet die Gesundheits-App sogar, wie lange diese noch reichen. Dazu einfach Name und Dosierung des Medikaments eingeben und einstellen, an welchen Tagen und Uhrzeiten die Medikamente eingenommen werden müssen.

BlutdruckDaten – Fazit

Die Gesundheits-App BlutdruckDaten überzeugt. Sie erfüllt alle Qualitätskriterien des HealthOn-Apps Ehrenkodexes und heimst auch in den Bewertungen anderer Fachmagazine großes Lob ein (u.a. Chip.de, Appstar.tv, Android Magazin, Gesundheit konkret, Hochdruckliga Österreich). Um den verantwortungsvollen Umgang mit seinen Daten muss sich der Nutzer hier also keine Sorgen machen. Dennoch ist natürlich trotz aller Sicherheit immer Vorsicht geboten, gerade, wenn es um personen- und gesundheitsbezogene Daten geht. Bei einer Registrierung noch mehr, als bei einem lokalen Speichern der Daten.

Wie man erhöhtem Blutdruck vorbeugen kann, verrät Prof. Dr. med. Curt Diehm von der Max Grundig Klinik.


Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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