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Sport senkt Risiko für neurologische Erkrankungen

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Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, reduziert das Risiko an neurologischen Krankheiten zu erkranken. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Carl Reimers, Chefarzt der Klinik für Neurologie der Zentralklinik Bad Berka.

Die Wissenschaftler sehen es als erwiesen an, dass bei älteren Menschen das Risiko an Alzheimer-Demenz zu erkranken um 37 Prozent sinkt. Das Risiko für leichtere kognitive Defizite soll sogar um 46 Prozent verringert werden können. Ihre Ergebnisse zogen die Forscher aus einer Metaanalyse vergangener Studien, die bis Anfang 2012 veröffentlicht wurden.

Je nach Intensität hat der Sport unterschiedliche Auswirkungen auf neurologische Prozesse. Kurze, knackige Einheiten bis zu einer Stunde fördern Reimers und seinen Kollegen zufolge die Reaktionszeit und die Informationsverarbeitung. Ausdauernde Trainingseinheiten wirken sich positiv auf die Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit aus.

Eine aktuelle Studie der Universität Bochum kommt zu einem ähnlichen Ergebnis, berichtet das Sportportal netzathleten.de.
Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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