Arthrose und psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch www.thinkstockphotos.de

Arthrose und psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch

Das statistische Bundesamt in Wiesbaden hat die häufigsten Gründe für stationäre Behandlungen im Jahr 2011 untersucht. Dabei fiel auf, dass ältere Patienten meistens wegen Hüft- und Kniegelenksarthrose in Reha-Einrichtungen behandelt wurden. Jüngere Patienten leiden dagegen vermehrt an psychischen Beschwerden.

„Stern.de“ berichtet von einer leichten Zunahme der Reha-Aufenthalte in Deutschland. Waren es 2003 noch etwa 1,5 Millionen Patienten, sind es 2011 gut 100.000 Patienten mehr gewesen. Frauen seien dabei mit 870.000 Aufenthalten nur in geringem Maße öfter in Reha-Einrichtungen behandelt worden als Männer.

Patienten mit Arthrose der Hüft- oder Kniegelenke hatten mit dreizehn Prozent den größten Anteil aller stationären Behandlungen. Das Durchschnittsalter der Betroffenen lag bei 68 Jahren.

Bei den jüngeren Patienten im Alter zwischen 15 und 44 Jahren sei vor allem aufgefallen, dass die Zahl der psychischen Erkrankungen vermehrt Grund für einen Reha-Aufenthalt wurde. Der Anteil dieser Patienten war seit 2003 um ganze zwölf Prozent gestiegen. Bei 38 Prozent der Altersgruppe führten Depressionen oder Burnout zu den Behandlungen in Vorsorge- oder Reha-Einrichtungen.

Bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren waren Asthma und Fettleibigkeit die häufigsten Gründe.

Mehr zum Thema lest Ihr hier: http://www.stern.de/gesundheit/gruende-fuer-reha-aufenthalte-junge-menschen-leiden-an-depressionen-alte-an-arthose-1959863.html
Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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