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Absatz von Pille danach deutlich gestiegen

Seit März gibt es die Pille danach auch ohne Rezept. Wie eine Analyse von IMS Health zeigt, ist der Absatz der Pillen seitdem stark angestiegen.
Gibt es weniger geschützten Geschlechtsverkehr in deutschen Schlafzimmern, seit die Pille danach rezeptfrei erhältlich ist? Oder gehen einfach nur mehr Frauen auf „Nummer sicher“, seit die Hürde etwas kleiner geworden ist und man für die Pille danach nur noch in die Apotheke und nicht erst zum Arzt gehen muss? Wie dem auch sei, die Absatzzahlen der Pille danach sind in den ersten Wochen nach der Rezeptfreiheit um rund 40 Prozent gestiegen. Seitdem pendeln sich die Verkaufszahlen zwischen 12.300 und 13.500 Packungen wöchentlich ein. In der Woche vor der Erleichterung der Abgabe lag die Zahl bei 9.500 Packungen.

Der größte Teil der Packungen wird inzwischen ohne Rezept abgegeben, Tendenz: sinkend. Da es sich bei der Pille danach um einen starken Eingriff in den Hormonhaushalt handelt, sollte sie keinesfalls als Ersatz für andere Verhütungsmittel verwendet und nur im Notfall eingesetzt werden.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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