Telemedizin als Maßnahme bei Ärztemangel thinkstockphotos.com

Telemedizin als Maßnahme bei Ärztemangel

Auf dem Land mangelt es an Ärzten. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenhäler (SPD) sieht diesbezüglich eine Chance in der Telemedizin.
Das Prinzip dieser Methode ist simpel: Patient und Arzt schalten sich über Computer und Webcam zusammen. Auf diese Weise können medizinische Daten übertragen werden. Bätzing-Lichtenhäler wolle das sogenannte E-Health fördern: „Die Telemedizin wird nicht das Patentrezept sein, um dem demografischen Wandel zu begegnen. Sie kann aber helfen eine ärztliche Versorgung weitestgehend sicherzustellen“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Vorteil dieser Methode: Für Routine-Untersuchungen wie Blutdruckmessen müssten Patienten nicht länger einen Arzt in der Praxis aufsuchen.

Laut Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sei es Ziel, dass ein Gesetz zur Behandlung mit Hilfe elektronischen Datenaustauschs (E-Health) 2016 in Kraft trete. Auch Bätzing-Lichtenhäler wolle sich dafür einsetzen: „Das bedeutet nicht, dass wir nachlassen, mehr Hausärzte oder Fachärzte auf das Land zu bekommen, aber es kann eine Unterstützung sein.“

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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