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Musik soll Krebspatienten helfen

Verschiedenste Musikrichtungen können dazu führen, dass Krebspatienten mit ihrer Krankheit besser klarkommen. Aber nicht jede Musikrichtung hilft jedem Patienten gleichermaßen.

Das besagt das Ergebnis einer Studie der schwedischen Professorin Fereshteh Ahmadi von der Universität Gävle. Diese hatte dazu intensive Gespräche mit 17 Krebspatienten zwischen 24 und 73 Jahren geführt.

Dabei stellte sie fest, dass fröhliche Musik einigen Betroffenen half, psychologische Effekte, die mit einer Krebserkrankung einhergehen, auszugleichen. „Musik taucht die Welt in ein glücklicheres Licht, sodass sich Depressionen leichter abwehren lassen.“, sagte Ahmadi der Fachzeitschrift Arts and Health.

Nicht jede Musik spricht jedoch jeden Patienten gleich an. Dieselbe Musik kann bei den unterschiedlichen Teilnehmern  gute oder schlechte Gedanken auslösen.

So gab Heavy Metal oder Hard Rock speziell jungen Zuhörern ein Ventil für ihre Wut. Dadurch entstand eine zerstörerische und aggressive Persönlichkeit, die die angepasste und hilflose zurückdrängte.

Religiöse Musik half einigen Studienteilnehmern hingegen ihre Krankheit in einem neuen Licht zu sehen, während sich andere durch Vogelgesang und Naturmusik als Teil eines größeren Ganzen sahen. Der positive Einfluss von Musik auf die Gesundheit von Krebspatienten müsste laut Ahmadi aber noch weiter erforscht werden.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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