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Hoher Blutdruck beeinflusst Intelligenz von Kindern

Ein hoher Blutdruck bei Kindern kann deren Intelligenz negativ beeinflussen. Das besagt eine aktuelle Studie. Wir haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.
Dass Schulkinder bereits einen zu hohen Blutdruck aufweisen, liege laut dem Forschungsteam rund um Marc B. Lande an zunehmendem Bewegungsmangel und Fettleibigkeit. Beide Faktoren begünstigten einen erhöhten Blutdruck.

Über die Studie

Eben der kann sich negativ auf die Intelligenz von Kindern auswirken. Das zeigt eine Vergleichsstudie im Journal of Pediatrics, in der Kinder zwischen zehn und 18 Jahren mit unbehandelter arterieller Hypertonie in neurokognitiven Tests schlechtere Ergebnisse erzielten als Gleichaltrige mit normalem Blutdruck.

Dazu gehörten Tests, die das Wortgedächtnis, die kognitive Fähigkeiten sowie die Geschicklichkeit prüften. Das Ergebnis: der Intelligenzquotient der Kinder mit erhöhtem Blutdruck war um 4,1 Punkte niedriger als in der Kontrollgruppe der Kinder mit normalem Blutdruck. Diese Erkenntnis liefere laut Lande die Grundlage für eine weitere Studie. „Darauf aufbauend werden wir untersuchen, ob es strukturelle Veränderungen im Gehirn jener Kinder gibt, die unter erhöhtem Blutsruck leiden. Diese könnten eine Erklärung für den Einfluss auf die verminderte Intelligenz der Betroffenen liefern“, so Lande.

Info
Kinder mit Schlafstörungen, die die kognitiven Leistungen ebenfalls beeinträchtigen können, durften an der Studie nicht teilnehmen. Auf diese Weise sollte sichergestellt werden, dass die Unterschiede in den Tests tatsächlich auf den erhöhten Blutdruck zurückzuführen sind.
Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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