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Schlafen

Tipps für den erholsamen Schlaf

Schlaf ist für die Regeneration unseres Körpers unerlässlich. In keiner anderen Phase des Tages kommt unser Organismus so zur Ruhe. Damit der Schlaf aber wirklich erholsam wird, müssen die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden.

Im Idealfall schlafen wir sieben Stunden pro Nacht. Diese Zahl hat sich in mehreren Untersuchungen und in der Evolution als die optimale Länge herauskristallisiert. Gerade im Sommer haben aber viele Menschen Probleme ein- oder durchzuschlafen. Schuld sind häufig die hohen Temperaturen. Diese Tipps können helfen, die Schlafqualität zu verbessern – gerade, wenn es draußen heiß ist.

Dünne Decke
Wer schon mal in Italien, Griechenland oder anderen südlichen Ländern im Urlaub war, wird sich eventuell über die Bettdecken gewundert haben. Häufig findet man nur ein dünnes Laken vor, das als Zudecke dient. Aber das hat seinen Sinn. Wer sich gar nicht zudeckt, riskiert auszukühlen, ist die Decke zu dick, kommt man ins Schwitzen. Natürlich muss man hierzulande nicht direkt auf ein Laken ausweichen, eine leichte Sommerdecke mit Baumwoll- oder Seidenfüllung kann ebenfalls gute und etwas wärmere Dienste leisten. Weitere Fülloptionen wären Kamelhaar oder Daune.

Schlafrhythmus
Wichtig ist es, dem Körper einen Rhythmus vorzugeben. Wann man die sieben Stunden schläft, ist egal. Wichtig ist, den Schlafrhythmus nicht zu ständig zu verändern. Man sollte immer etwa zur gleichen Stunde ins Bett gehen. Die richtige Schlafenszeit ist übrigens dann, wenn man müde ist. Wann man müde wird, lässt sich aber durch Regelmäßigkeit beeinflussen.

Schlafritual
Darüber, was genau man bei seinem Schlafritual machen soll, gibt es bisher noch keine genauen Erkenntnisse. Fest steht nur, dass es beim Einschlafen helfen kann. Des Pudels Kern liegt hier wohl in der Gewohnheit. Man bereitet den Körper damit auf das Schlafen vor und schafft so die Voraussetzungen für eine erholsame Nacht.

Raumklima
Frische Luft ist essentiell für einen guten Schlaf. Bevor Sie zu Bett gehen, sollten Sie fünf Minuten das Fenster weit öffnen und frische, kühle Luft hereinlassen.

Raumtemperatur und Dunkelheit
Die ideale Raumtemperatur wird so gewählt, dass man weder friert noch schwitzt. Generell gelten 16 bis 19 Grad im Schlafzimmer als ideal. Unsere innere Uhr orientiert sich auch an der Helligkeit unserer Umgebung. Wer schlecht einschlafen kann, sollte daher dafür sorgen, dass keine Lichtquellen stören. Das heißt: Fenster abdunkeln, Stand-By-Lampen verdecken oder die Stromverbindung trennen.

Kühlung
Um nicht zu sehr ins Schwitzen zu kommen, aber dennoch nicht nackt oder ohne Decke schlafen zu müssen, kann auch eine Wärmflasche mit kaltem Wasser oder ein Kühlakku am Fußende helfen. Unsere Füße spielen bei der Thermoregulation des Körpers schließlich eine große Rolle.

Essen und Trinken
Die letzte Mahlzeit sollte etwa zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen eingenommen werden. Andernfalls ist der Organismus so mit der Verdauung beschäftigt, dass der Schlaf oberflächlicher und unruhiger wird. Bei den Getränken sollte man schon einige Zeit vor dem Schlafengehen auf koffeinhaltige Getränke verzichten. Auch Alkohol und Nikotin sind tabu. Sie verhindern häufig, dass man durchschlafen kann.

Wenn Sie diese Tipps beachten, sollte einem erholsamen Schlaf nichts mehr im Wege stehen. Gute Nacht.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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