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Kalte Füße – was kann man tun?

Gerade im Winter sind kalte Füße ein Dauerbrenner und die Gründe dafür sind vielfältig. Um nicht unter kalten Füßen leiden zu müssen, gibt es verschiedene Maßnahmen, die über dicke Socken hinausgehen.
Neben den Außentemperaturen können auch Durchblutungsstörungen die Fußwärme negativ beeinflussen, etwa bei sehr niedrigem Blutdruck. Bei Diabetikern, Rauchern, Menschen mit erhöhtem Blutdruck oder starkem Übergewicht kann es auf Dauer auch zu einer Gefäßverengung kommen. Die Folge: Eine schlechtere Durchblutung und Eisfüße. Entsprechend bieten sich durchblutungsfördernde Maßnahmen an, um kalte Füße zu vermeiden.

Kalte Füße – Maßnahme 1: Bewegung

Um die Durchblutung zu steigern, sollte man seine Füße bewegen. Wippen, Zehenrollen, Hüpfen. Beim Sitzen die Beine nicht überschlagen, sondern nebeneinander auf den Boden stellen, damit das Blut gut fließen kann.

Kalte Füße – Maßnahme 2: Wechselbäder

Ebenfalls durchblutungsfördernd für die Füße sind Wechselbäder. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen, die Wärme führt dazu, dass sie sich wieder ausdehnen und das Blut wieder strömt.

Kalte Füße – Maßnahme 3: Ausdauersport

Gerade Ausdauersport bietet sich bei kalten Füßen an, da auch er das Herz-Kreislauf-System stärkt. Wer regelmäßig läuft, fördert so auch die Durchblutung seiner Füße und tut nebenbei auch noch etwas für das allgemeine Wohlbefinden.

Kalte Füße – Maßnahme 4: Füße reizen

Massage, Igelball, Bürsten – alles was die Füße reizt, sorgt für eine bessere Durchblutung und somit in der Regel für wärmere Füße.

Kalte Füße – Maßnahme 5: Wärmflasche

Die Maßnahmen fünf und sechs befassen sich direkt mit der Umgebungstemperatur. Eine Wärmflasche hilft durch Wärmeeinwirkung von außen, kalte Füße wieder auf Temperatur zu bringen. Aber Vorsicht: Um Schmerzen vorzubeugen, sollten die Füße nicht direkt auf die Wärmflasche gelegt werden. Ein Handtuch, in das der Wärmespender eingewickelt wird, bietet sich als Zwischenlage an.

Kalte Füße – Maßnahme 6: richtiges Schuhwerk

Nachdem die oben genannten Tipps größtenteils für innerhalb der Wohnung gelten, gibt es abschließend auch noch etwas, für alle jene, die vor die Türe müssen. Tragen Sie das richtige Schuhwerk. Wer bei Minusgraden mit Sommerhalbschuhen nach draußen geht, der muss sich über kalte Füße nicht wundern. Gefütterte Stiefel halten die Füße warm. Zudem sollten bei Schnee, Regen und Eis die Schuhe wasserdicht sein, sodass die Füße trocken bleiben.

Dass Frauen übrigens häufiger unter kalten Füßen leiden als Männer, ist, Stand heute, übrigens nur eine gefühlte Wahrheit. Die Wissenschaft jedenfalls streitet noch darüber.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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