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Stressfrei

5 Tipps um dem Alltagsstress zu entkommen

Um dem Alltagsstress zu entkommen, muss man das Problem bei der Wurzel packen. Häufig liegen die Ursachen für Stress im Privatleben und der Tagesorganisation. Diese Tipps helfen gegen Stress.

Zu den typischen Stressfaktoren zählen Beziehungsprobleme, Geldsorgen, Zukunftsangst und schlechter Schlaf. Mit diesen fünf Tipps können Sie dem Alltagsstress entkommen.

Streit klären

Jeder Streit verursacht auch Stress. Daher sollten Sie Probleme so schnell wie möglich ausdiskutieren, klären und versuchen, die Ursache zu beheben. Ein guter Tipp für die Beziehung: schlafen Sie nicht zerstritten ein. Entschuldigen und verzeihen Sie sich gegenseitig, bevor Sie das Licht ausmachen. Am Ende des Tages sollten die Streitigkeiten mit dem Partner beigelegt sein.

Schlafen

Wer zu viele Sorgen und Gedanken mit in den Schlaf nimmt, riskiert eine unruhige Nacht. Schlaf ist für unseren Körper enorm wichtig, sieben Stunden sollte man mindestens nächtigen. Um einen ruhigen und erholsamen Schlaf zu erreichen, helfen bestimmte Rituale. Der immer gleiche Ablauf vor dem Zu-Bett-Gehen bereitet den Körper ideal auf die kommende Schlafphase vor. Sorgen Sie zudem dafür, dass das Schlafzimmer ruhig, kühl (16-19° Grad) und dunkel gehalten ist.

Weitere Tipps für einen gesunden Schlaf (http://www.gesuendernet.de/gesundheit/koerper-a-geist/item/938-tipps-fuer-den-erholsamen-schlaf.html)

Sport

Sport kann helfen, Stress abzubauen. Wichtig ist aber auch hier die Routine. Wer neu mit Sport beginnt, für den kann diese ungewohnte Belastung zunächst Stress bewirken. Bewegt man sich aber regelmäßig gilt: „Sport ist ein Stresspuffer. Chronischer Stress hat meistens negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Sport und Bewegung können zwar den Stressor, also etwa Ärger am Arbeitsplatz, selbst nicht verändern, aber sie sorgen dafür, dass seine gesundheitsschädigenden Effekte abgepuffert werden. Bei sportlich Aktiven wirkt sich der Alltags- und Berufsstress weniger negativ auf Körper und Seele aus als bei den sportlich Inaktiven“, sagt Der Sportpsychologe Reinhard Fuchs vom Institut für Sport und Sportwissenschaft an der Universität Freiburg in einem Interview mit der Badischen Zeitung. Zudem werden Stresshormone abgebaut.

Ernährung

Essen unter Zeitdruck ist selten gesund. Häufig stillt man den Hunger mit zum Fast Food, Süßigkeiten oder pikanten Snacks. Unser Hormonsystem hat gelernt, dass diese Lebensmittel Trost spenden. Allerdings hält dieser Effekt nur kurzzeitig an und zudem ist eine solche Ernährung in der Regel hochkalorisch. Das führt meist zu zusätzlichen Pfunden auf der Waage. Das wiederum kann zusätzlichen Stress verursachen. Ein Teufelskreis. Wer Stress vorbeugen oder ihn reduzieren möchte, der sollte auf eine ausgewogene Ernährung achten. Für das Essen sollte man sich Zeit nehmen und die Nahrung sollte bewusst zu sich genommen werden. Genießen Sie das Essen und essen Sie nicht vor dem Fernseher, lesen Sie nicht nebenbei und sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre. Ob es bestimmte „stressmindernde“ Lebensmittel gibt, ist übrigens bisher wissenschaftlich nicht geklärt.

Entspannung

Sorgen Sie auch außerhalb der Schlafphase für Ruhephasen. Regelmäßige Pausen sorgen für eine gute Struktur im Alltag. Wer gestresst ist, dessen Rückenmuskulatur verkrampft sich schnell. Strecken sie sich daher über den Tag verteilt immer wieder. Zwischendurch kurz die Augen zu schließen und sich auf seine Atmung zu konzentrieren, hilft dem Körper ebenfalls mit Stress klar zu kommen. Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre Seele baumeln zu lassen, beispielsweise mit regelmäßigen Saunabesuchen oder Spaziergängen im Wald.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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