Kalorienfalle im Sommer: Kühles Eis thinkstock
Sahneeis, Fruchteis und Co.

Kalorienfalle im Sommer: Kühles Eis

Eis erfreut sich im Sommer großer Beliebtheit: Rund 7,6 Liter verspeist der Durchschnitts-Deutsche pro Jahr. Die kühle Erfrischung bringt aber auch viele Kalorien mit sich. Je nach Sorte ist Eis unterschiedlich gehaltvoll. Wie viel Kalorien wo drin stecken und welches Eis man sich gönnen kann, lesen Sie hier.

Generell gilt: Ab und zu eine Kugel Eis kann man sich gönnen. Wichtig ist, dass man Eis – wie eben Süßigkeiten auch – in Maßen genießt. Wer auf die Sorte achtet oder sein Eis selbst macht, kann viele Kalorien einsparen.

Je nach Sorte kommen 100 Gramm Eis auf einen Wert zwischen 80 und 250 Kilokalorien (kcal) und etwa 20 bis 25 Gramm Zucker. Zur besseren Vorstellung: Eine normalgroße Kugel aus der Eisdiele kommt auf etwa 60 Gramm. Der Zuckergehalt ist beträchtlich, beträgt aber immer noch weniger als in vielen anderen Naschereien.

Wassereis: Kein Fett, aber viel Zucker

Ein Wassereis kann man sich ohne Bedenken ab und an gönnen. Auf 100 Gramm Wassereis kommen gerade 90 Kilokalorien. Damit hat Wassereis weniger Kalorien als so manch andere Süßigkeit. Wassereis enthält kein Fett, allerdings viel Zucker. Am besten sollte man auf Wassereis mit natürlichem Fruchtzucker zurückgreifen, beispielsweise mit Orangensaft.

Sahneeis: Cremige Kalorienbombe

Vanille- und Schokoladeneis gehören zu den beliebtesten Eissorten der Deutschen. Leider haben die cremigen Sorten auch die meisten Kalorien. 100 Gramm Vanilleeis kommen auf etwa 160 bis 200 kcal, das Schokoladeneis liegt bei 170 bis 250 kcal.
Ein Vanilleeis am Stiel mit dickem Schokoladenüberzug und Mandelsplittern ist die größte Wucht unter den Eissorten: 260 bis 300 kcal haben 100 Gramm, das ist schon mehr als eine üppige Zwischenmahlzeit.

Fruchteis: Fruchtige Erfrischung

Fruchteis wie Erdbeer-, Himbeer-, oder Zitroneneis erfrischen an heißen Sommertagen besser als cremiges Vanille- oder Schokoladeneis. Was die Kalorien angeht, hat Fruchteis ebenfalls die Nase leicht vorn. Eine Kugel kommt, je nach Sorte, auf 80 bis 120 kcal. Zitroneneis ist unter dem Fruchteis am kalorienärmsten, Erdbeereis markiert die obere Grenze.

Sorbet: Fettfrei und super-fruchtig

Noch fruchtiger wird es bei Sorbets. Diese Sorten bestehen lediglich aus pürierten Früchten, Saft und Zucker. Die fehlende Sahne schlägt sich auch im Kaloriengehalt nieder: 100 Gramm kommen auf gut vertretbare 80 bis 100 kcal.

Frozen Yoghurt

Seit einiger Zeit in der Mode ist Frozen Yoghurt, also gefrorener Joghurt. Ganz so kalorienarm, wie man vermuten möchte, ist er aber nicht. Zwar enthält er in der Regel wenig Fett, es wird aber viel Zucker zugesetzt. Damit zieht Frozen Yoghurt mit seinem Kaloriengehalt von 100 bis 170 kcal pro 100 Gramm (je nach Rezeptur) mit dem Fruchteis gleich. Zu Frozen Yoghurt werden zudem oft Toppings angeboten: Schokoladenstreusel und Kekse steigern den Kaloriengehalt noch einmal beträchtlich.

Kalorienarmes Eis selbst machen

Wer den vielen Kalorien zumindest teilweise ausweichen möchte, kann sein Eis zu Hause ganz einfach selbst machen. Dazu braucht es nicht unbedingt eine Eismaschine, wie unsere drei Beispiele zeigen.

Fruchtiges Blitz-Eis

Tiefgefrorene Himbeeren oder andere Früchte nach Wahl pürieren, etwas Joghurt untermengen und nach Bedarf mit wenig Zucker oder Süßstoff süßen.

Frozen Yoghurt selbstgemacht

Wenn man den vielen Zucker einfach weglässt, ist Frozen Yoghurt ein kalorienarmes Eis: Dafür Magermilchjoghurt glatt rühren und einfrieren. Nach Belieben können auch hier pürierte Früchte untergerührt werden.

Wassereis aus Saft oder Buttermilch-Eis

In Supermärkten gibt es spezielle Wassereisförmchen zu kaufen. Diese kann man mit reinem Fruchtsaft füllen. Wer es etwas cremiger mag, kann Buttermilch verwenden – diese ist von Natur aus sehr fett- und kalorienarm. Für die fruchtigere Buttermilch-Variante am besten die gewünschten Früchte mit Buttermilch pürieren. In fertig gekaufter Fruchtbuttermilch ist wiederum viel Zucker enthalten.

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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