„Stan“ – die Simulationspuppe NAW Berlin

„Stan“ – die Simulationspuppe

„Stan“ überlebt stärkste Blutungen, kann schwitzen, weinen und einen Herzinfarkt bekommen. Wenn er doch mal stirbt, kann er auf Knopfdruck wieder zum Leben erweckt werden. Denn „Stan“ ist kein normaler Patient.

Er ist der Zuwachs, den das Berliner Simulationszentrum (NAW Berlin) bekommen hat. Sein Name ist die Abkürzung für „Standard Man“, er ist ein computergestützter Simulator. An und mit ihm üben Ärzte, Schwestern und Studenten den Notfall. Dabei können sogar ganze Rettungswege vom Unfallort mit den Übergaben bis zum Krankenhaussaal nachgestellt werden. Mithilfe dieser echt erscheinenden Übung werden Helfer auf ihre Einsätze vorbereitet. Vor allem bei Situationen, die sehr selten auftreten und mit denen die Helfer daher wenig Erfahrung haben, sind diese Simulationen hilfreich.

Vorgängermodelle von „Stan“ hatten noch Schläuche und Kabel aus dem Bauch hängen, die mit großen Geräten verbunden waren. Die neueste Version von „Stan“ ist dem echten Menschen noch ähnlicher geworden.

Die Simulationspuppe ist mittlerweile anerkannter Bestandteil von Notfalltrainings, was sie sehr begehrt macht. Bis Juni ist „Stan“ bereits ausgebucht. Er tourt durch ganz Deutschland.

 

Quelle: NAW Berlin

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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