Sorgentelefon für rheumakranke Kinder istockphoto.com/Eerik
  • 12. September 2011
  • Pressemitteilung der Deutsch Rheuma-Liga

Sorgentelefon für rheumakranke Kinder

Aus Anlass des Weltkindertages am 20. September bieten sechs geschulte und selbst betroffene Ehrenamtler der Deutschen Rheuma-Liga von 16.00 bis 19.00 Uhr bundesweit Beratung für rheumakranke Kinder, Jugendliche und ihre Eltern.

Ein Sorgentelefon soll bekannter werden

"Wir wollen dieses telefonische Beratungsangebot, unser "Rheumafoon", bei Kindern und Jugendlichen bekannter machen", sagt Rheumafoonerin Jana Bitter. Die heute 31jährige lebt in Köln und erkrankte als Jugendliche an einer rheumatischen Erkrankung. "Durch meine eigene Krankheitsgeschichte und meine Arbeit als Lehrerin der Sekundarstufe I kann ich mich gut in die Sorgen und Nöte von Kindern und jungen Erwachsenen hineinfühlen. Also, keine Angst, meldet Euch einfach. Ich freue mich schon auf einen Anruf von Euch!" Auf Wunsch rufen die Beraterinnen zurück, damit den Ratsuchenden keine Kosten entstehen.

Rheumafoon für Kinder und Jugendliche:

Anne Balschun 030-8555535

Jana Bitter 0221-54812322

Natascha Schwenk 0170-3036324

Mira Winterstein 0202-3937146

Rheumafoon für Eltern:

Angelika Kapp 0178-134 68 44

Silke Metke 0176-32703978

Gute Hoffnung – Behandlungen schlagen an

Bundesweit leben etwa 20.000 Kinder mit einer chronischen entzündlich-rheumatischen Erkrankung. Jedes Jahr kommen rund 1.500 Neuerkrankungen hinzu. "Die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung bei Kindern und jungen Erwachsenen ist die Juvenile idiopathische Arthritis. Sie tritt vor dem 16. Lebensjahr auf und kann unbehandelt zu dauerhaften Schäden an den Gelenken führen", so Kinderrheumatologin Dr. Kirsten Minden vom Deutschen Rheumaforschungszentrum in Berlin. "Inzwischen gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten, so dass etwa jede zweite Erkrankung zum Stillstand kommt, wenn sie rechtzeitig erkannt wird."

Hilfe im Alltag

"Oft wird die Diagnose einer Rheumaerkrankung im Kindesalter erst nach einem langen Weg von Arzt zu Arzt und Klinik zu Klinik gestellt", weiß Barbara Markus, Bundeselternsprecherin der Deutschen Rheuma-Liga. "Innerhalb der Familie eines betroffenen Kindes führt eine solche chronische Erkrankung zu vielen Fragen und Problemen, die den Alltag in Familie, Kindergarten und Schule betreffen. Fragen, für die die behandelnden Ärzte keine Zeit und oft auch keine Antworten haben. Sich mit anderen auszutauschen ist da oft eine große Hilfe."

Gesprächskreise, Therapiegruppen und vieles mehr

In der Deutschen Rheuma-Liga haben sich bundesweit Eltern betroffener Kinder aber auch die Jugendlichen selbst zusammengefunden, um sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Es gibt Gesprächskreise, Therapiegruppen, Seminare, Eltern- und Jugend-Freizeiten und eben auch den telefonischen Beratungsdienst "Rheumafoon" sowie viele Informationen, Kontakte und Foren im

Quelle: Pressemitteilung der Deutsch Rheuma-Liga/ www.rheuma-liga.de/rheumafoon_JR

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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